zur Navigation springen

Panorama

10. Dezember 2016 | 19:28 Uhr

Telekommunikation : Neues iPhone 7: Warum Apple die Buchse abschafft

vom

Drahtlose Köpfhörer hat das neue iPhone 7 zu bieten. Das schafft mehr Spielraum für den Nutzer und mehr Platz für Technik im Innern. Wer weiterhin Ohrhörer lieber einstöpselt, kann einen Adapter nutzen.

Der Klinkenstecker für Kopfhörer war aus Audio-Geräten bisher kaum wegzudenken. Egal ob Walkman, iPod, Stereoanlage oder Smartphone - der Standard der 3,5-Millimeter-Buchse sorgte dafür, dass die Ohrhörer immer passten.

Doch das System wurde auch immer mehr zu einem analogen Überbleibsel in einer zunehmend digitalen Welt. Die Technologie geht noch auf die Stecker der Telefon-Vermittlungsstellen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück.

Während die Smartphones immer dünner wurden, setzt das Format des Steckers Grenzen dafür, wie weit man die Buchse im Inneren des Telefons schrumpfen kann. Apple brauchte aber mehr Platz für Kamera-Technik, Prozessoren und Batterien, wie Hardware-Chefentwickler Dan Riccio dem Blog «Buzzfeed» sagte. Ohne die klassische Buchse habe Apple das Telefon auch schließlich wasserfester machen können. Und der digitale «Lightning»-Anschluss, über den die Telefone aufgeladen werden, kann auch Ton übermitteln. Für Nutzer, die lieber ihre Kopfhörer mit Klinkenstecker weiternutzen wollen, gibt es einen Adapter.

Zugleich bedeutet das, dass man künftig nicht gleichzeitig einen Kopfhörer einstöpseln und den Akku laden kann - dafür müsste man schon drahtlose Ohrhörer benutzen. Außerdem gibt es diverses Zubehör von Mikrofonen bis hin zu Bankkarten-Lesegeräten, die bisher in die herkömmliche Buchse eingesteckt wurden. Zudem wird es nun mehr Stecker-Formate für Ohrhörer-Kabel geben. Während Apple beim iPhone 7 den hauseigenen «Lightning»-Port nutzt, setzte Lenovo beim Smartphone Moto Z auf den USB-C-Anschluss - den wiederum auch Apple in seinem dünnen Macbook-Laptop einbaut.

Riccio bei Buzzfeed

zur Startseite

von
erstellt am 08.Sep.2016 | 10:23 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert