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Panorama

10. Dezember 2016 | 00:22 Uhr

Axel Prahl und Jan Josef Liefers : Münster-Tatort kommt wohl doch nicht ins Kino

vom

Prahl und Liefers wollten es ihrem Kollegen Til Schweiger nachmachen. Doch die Produktion fürs Kino stockt.

Berlin | Ermittlungsschwierigkeiten oder doch Angst vor der Leinwand? Der schon lange geplante „Tatort“ fürs Kino mit dem Ermittler-Duo aus Münster kommt offenbar nicht voran. „Unser Kino-Tatort ist noch in der Pipeline, wie man so schön sagt“, sagte Schauspieler Jan Josef Liefers (51), der neben Axel Prahl (56) in den Hauptrollen spielt, in einem Interview mit der Fernsehzeitschrift „Gong“.

„Aber die jüngsten Erfahrungen mit Tatort im Kino haben bei potenziellen Partnern Zweifel aufgeworfen, ob das heute überhaupt noch funktionieren kann.“ Zu Beginn des Jahres hatte Schauspieler Til Schweiger, der den in Hamburg ansässigen Ermittler Nick Tschiller spielt, den „Tatort“ mit dem Titel „Tschiller: Off Duty“ ins Kino gebracht. Nur knapp 300.000 Zuschauer zahlten bis Ende März Eintritt. „Viele Zuschauer glaubten wohl, dass ein Tatort fürs Kino genauso von ihren Rundfunkgebühren finanziert würde wie einer für den Sonntagabend im TV und sahen gar nicht ein, warum sie nun auch noch Geld für eine Kinokarte ausgeben sollten“, sagte Liefers.

Die ARD plant, den Kino-„Tatort“ mit Schweiger noch ins TV zu bringen. „Für mich war und ist der einzige Grund für einen reinen Münster-Kino-Tatort, dass wir frei finanziert im Kino eine Art von Geschichte erzählen können, die fürs Fernsehen gar nicht möglich wäre“, sagte Liefers. „Thiel und Boerne retten die Welt, aber ohne Geballer.“

Ihren nächsten TV-Auftritt haben sie am 8. Mai mit dem Krimi „Ein Fuß kommt selten allein.“

 
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erstellt am 27.Apr.2016 | 14:52 Uhr

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