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Panorama

03. Dezember 2016 | 22:56 Uhr

Nach Anschlägen in München : Michael Mittermeier greift Mario Barth für Facebook-Post an

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Komiker Michael Mittermeier hat seinen Kollegen Mario Barth für sein Statement zu den Anschlägen in München am Freitag auf Facebook angegriffen.

Osnabrück | Barth schrieb am Freitag: „Es wird immer schwieriger zu schreiben, wie man etwas empfindet, da man entweder dann ein 'Hetzter', ein 'Angstverbreiter', ein 'Natzi', ein 'Publizist' oder ein 'Idiot' ist. Ich versuche es trotzdem. Ich verstehe die Welt momentan nicht!!! Unserer Innenminister, der sehr 'sympathische' Thomas de Meiziere, sagt so etwas wie 'alles soweit in Ordnung bla bla...' oder so etwas wie 'wenn ich Ihnen alles sagen würde, würde Sie das beunruhigen bla bla'. Erst Würzburg, jetzt München, vorher Nizza. Was kommt denn als nächstes?? Ich weiß ich bin eigentlich für Comedy zuständig. Ich werde immer wieder gefragt, ob es auch andere Momente gibt. Ja, dieser!!! Ich bin sprachlos.“

Über 8500 Mal wurde dieser Post seitdem auf Facebook geteilt und über 2900 Mal kommentiert (Stand Mittwochmorgen). Neben viel Zuspruch gibt es auch Kritik unter den Kommentaren.

 

Kritik für Barths Aussage gab es auch von prominenter Seite. Comedian-Kollege Michael Mittermeier postete Barths Kommentar am Dienstag auf seiner Facebook-Seite und schrieb dazu in einem ausführlichen Post seine Sicht auf die aktuellen Ereignisse. Mittermeier nennt Barths Post „Fan-Fischen am billigen Rand“.

 

Weiter schreibt Mittermeier: „Wer angeblich sprachlos und kein 'Angstverbreiter' ist, der sollte dann aber auch nicht mit einem Post Ängste schüren, verkleidet als Verunsicherungs-Mitgefühlsnummer. Dabei noch den 'sympathischen' Innenminister Thomas de Maizière zu zitieren mit 'er sagt so etwas wie, ‚alles soweit in Ordnung bla bla‘' (wann soll er das denn gesagt haben?) – das ist nur billige Stimmungsmache“. Mittermeiers Post wurde innerhalb von 13 Stunden über 1300 Mal geteilt und über 700 Mal kommentiert (Stand Mittwochmorgen).

Mittermeier ist seit mehreren Jahren politisch engagiert. Er unterstützt die Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ und die entwicklungspolitische Organisation „ONE“. Mario Barth ist Botschafter des Kinder- und Jugendwerkes „Die Arche“. In seiner Show „Mario Barth deckt auf“ präsentiert er Orte in Deutschland, in denen Steuergelder verschwendet wurden.

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erstellt am 27.Jul.2016 | 12:52 Uhr

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