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Panorama

10. Dezember 2016 | 02:22 Uhr

Fantalk bei Facebook : Jan Böhmermann spricht Angela Merkel „vollstes Vertrauen“ aus

vom

Böhmermann hat nach langer Pause wieder eine „Hashtag-Konferenz“ einberufen. Offenbar wird Gregor Gysi der Gast der kommenden Sendung „Neo Magazin Royale“.

Mainz | Angeblich aus dem Ausland hat sich Jan Böhmermann – gerade aufgewacht, wie seine Augenringen und seine ins Bild gehaltene Unterhose dokumentieren – zu Wort gemeldet. In einem Video-Live-Chat beantwortete er Fragen seiner Fans. Im nächsten „Neo Magazin Royale“ werde es zunächst Witze aus der Quelle der Zuschauer geben („crowd gesourcter Standup“), sie müssten aber mit Strafanzeigen rechnen, wenn sie nicht politisch korrekt seien, unkte der Komiker. Böhmermann nimmt nach seinem Schmähgedicht gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan derzeit eine Auszeit.

Zuletzt brach Böhmermann sein Schweigen und sprach in einem „Zeit“-Interview über seine Erfahrungen durch die Affäre. Dabei beschuldigte er auch Merkel, ihn „an einen Despoten“ ausgeliefert zu haben.


Ihm gehe es gut, sagte der ZDF-Mann. Am Vatertag wolle er mit dem Bollerwagen in der Nähe von Köln losziehen und möglichst viel trinken. Zu der Frage, ob er Angela Merkel noch möge, antwortete er, dass er ihr sein vollstes Vertrauen ausspreche. Satire sei für ihn eine Fremdsprache. Nach einem Vortrag in englischer Sprache dürfe man sich nicht darüber beschweren, sagte der TV-Entertainer. Gast seiner nächsten Sendung am 12. Mai werde ein „kleiner Politiker“ sein, den man nicht auf die Stasi ansprechen solle. Wahrscheinlich handelt es sich dabei eher um Gregor Gysi als um den Bundespräsidenten. Zu seinem Verhältnis zu Ziegen wolle er nichts sagen, antwortete Böhmermann auf eine der teils skurrilen Fragen. Es gebe schließlich ein laufendes Verfahren gegen ihn.

Vor der Affäre um das Schmähgedicht hatte sich Böhmermann regelmäßig Zeit für seine Fans genommen. Er antwortete auf Fragen, twitterte selbst oder spielte sie in der Konferenz seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ ein. Zuvor hatte er seine „Hashtag-Konferenz“ sechs Wochen ausfallen lassen, da er unter anderem unter Polizeischutz stand.

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erstellt am 04.Mai.2016 | 17:23 Uhr

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