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Panorama

01. Oktober 2016 | 14:05 Uhr

Bomben in New York und New Jersey : Gouverneur Mario Cuomo: „Möglicherweise Verbindung zum internationalen Terrorismus“

vom

In New York und New Jersey fand die Polizei Bomben. Die Polizei fahndet nach einem Verdächtigen.

New York | Die Bombenanschläge in New York und New Jersey vom Wochenende haben nach Worten des New Yorker Gouverneurs Mario Cuomo möglicherweise doch eine Verbindung zum internationalen Terrorismus. „Gestern hatten wir diese Informationen noch nicht. Heute sollten wir nicht überrascht sein, wenn die Ermittler zu diesem Ergebnis kommen“, sagte Cuomo am Montag bei CNN.

Insgesamt ist die Terrorangst derzeit sehr groß. New York kommt wegen der Anschläge vom 11. September eine besondere Symbolkraft zu.

Die New Yorker Polizei veröffentlichte am Morgen (Ortszeit) das Fahndungsfoto eines 28-Jährigen mit dem Namen Ahmad Khan R. Er werde im Zusammenhang mit der in Chelsea explodierten Bombe gesucht, sei möglicherweise bewaffnet und gefährlich. Gouverneur Cuomo und New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sagten, es sei zu früh zu sagen, ob es sich bei den Explosionen um die koordinierten Aktionen einer Zelle gehandelt habe.

 

Am Bahnhof des Ortes Elizabeth im US-Bundesstaat New Jersey war zuvor ein verdächtiges Paket mit mehreren Bomben entdeckt worden. Örtliche Medien sprachen von fünf Sprengsätzen. Einer der improvisierten Sprengsätze sei beim Versuch, ihn zu entschärfen, explodiert, teilte das FBI in der Nacht zum Montag (Ortszeit) per Twitter mit. Es sei aber niemand verletzt worden. Das FBI gab nicht an, wie viele Bomben in dem Paket platziert waren.

Der Bürgermeister von Elizabeth, Chris Bollwage, bestätigte Berichte, wonach die Bomben in einem Rucksack gewesen seien, den zwei Männer in einem Mülleimer gefunden hätten. Der Verkehr eines Pendlerzuges, der auch im nahegelegenen New York hält, wurde zwischen Elizabeth und dem Flughafen Newark angehalten, wie der Betreiber NJ Transit twitterte.

Das FBI befragte zudem laut US-Medien im Zusammenhang mit der Explosion in New York vom Samstag fünf Personen. Diese sollen in einem Auto gesessen haben, das nahe der Verrazano-Narrows-Brücke zwischen den Stadtteilen Staten Island und Brooklyn gestoppt worden sei. Das FBI erklärte per Twitter, ein in Zusammenhang mit den Ermittlungen gesuchtes Fahrzeug sei bei einer Verkehrskontrolle angehalten worden. Es sei allerdings niemand eines Verbrechens beschuldigt worden. Bei der Explosion am Samstag im New Yorker Szeneviertel Chelsea waren 29 Menschen verletzt worden.

Bereits am Samstagmorgen war in Seaside Park in New Jersey eine von drei miteinander verbundenen Rohrbomben in einer Mülltonne detoniert. Sie galten vermutlich einem Rennen der Marineinfanterie mit mehr als 5000 Teilnehmern. Dank einer Verzögerung des Rennens wurde niemand verletzt.

Der Nachrichtensender CNN berichtete, die Ermittler hätten Ähnlichkeiten zwischen den Sprengsätzen in den beiden Nachbarstaaten entdeckt. Demnach war außerdem ein Mann auf Videoaufnahmen sowohl vom Ort der Explosion in Manhattan als auch vom Ort eines zweiten Sprengsatzes wenige Straßenblocks entfernt zu sehen.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 14:02 Uhr

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