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Panorama

03. Dezember 2016 | 22:57 Uhr

Luga : Fünf Franzosen sterben bei Flugzeugabsturz auf Malta

vom

Ein Kleinflugzeug ist nach dem Start abgestürzt. Der Flugbetrieb ist aktuell unterbrochen.

Luqa | Am internationalen Flughafen von Malta ist ein militärisches Kleinflugzeug verunglückt. Mindestens fünf Menschen sollen bei dem Unfall ums Leben gekommen sein, berichtete die „Times of Malta“. Der Zeitung zufolge stürzte die luxemburgische Maschine kurz nach dem Abflug am Montagmorgen nahe der Startbahn in Luqa ab und ging in Flammen auf.

Die fünf Todesopfer sind nach Angaben der maltesischen Regierung Franzosen. „Die sterblichen Überreste von fünf französischen Staatsangehörigen sind gefunden worden“, schrieb Premierminister Joseph Muscat am Montag auf Twitter. Der Flieger sei Teil einer Operation der französischen Zollbehörde gewesen, in deren Rahmen in den vergangenen fünf Monaten die Routen illegalen Menschen- und Drogenhandels verfolgt wurden, hieß es in einer Mitteilung der Regierung. Bei der Maschine, die kurz nach dem Start am Montagmorgen abgestürzt war, habe es sich um ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Metroliner gehandelt. Augenzeugen zufolge habe es keine Explosion vor dem Absturz gegeben, hieß es.

Die „Times of Malta“ veröffentlichte Fotos vom Moment des Absturzes:

 
 

Eine Sprecherin der EU-Grenzschutzagentur Frontex dementierte auf Anfrage Medienberichte, wonach es sich bei dem Flugzeug um eine von Frontex genutzte Maschine gehandelt haben sollte.

 

Das Flugzeug soll Platz für etwa zehn Menschen geboten haben. Feuerwehr und Rettungsdienste sowie Kräfte des Zivilschutzes seien am Unglücksort und kümmerten sich um die Passagiere, teilte der Flughafen auf Twitter mit. Das Flugfeld bleibe bis auf Weiteres geschlossen. Reisende sollten sich auf der Internetseite informieren.

Zur psychologischen Betreuung sei eine Hotline eingerichtet worden, schrieb Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne auf Twitter.

 

Laut „Times of Malta“ wurden brennende Wrackteile bis auf die Straße außerhalb des Flughafens zwischen den Dörfern Kirkop und Safi geschleudert. In einem von der Zeitung veröffentlichten Video war zu sehen, wie eine schwarze Rauchwolke von der Startbahn aufstieg.

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erstellt am 24.Okt.2016 | 12:51 Uhr

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