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Panorama

10. Dezember 2016 | 00:12 Uhr

Schiffsunfall in der Kadetrinne : Festsitzender Frachter vor dänischer Ostsee-Küste soll geborgen werden

vom

Das mit Düngemitteln beladene Schiff soll am Montagabend freigeschleppt werden. Das Seegebiet gilt als gefährlich.

Aarhus | Schiffsunfall zwischen Deutschland und Dänemark in der Ostsee: Der in der Kadetrinne vor der dänischen Küste auf Grund gelaufene Frachter soll am Montagabend nach Sonnenuntergang freigeschleppt werden. „Drei Schlepper stehen in dem Gebiet bereit“, sagte ein Sprecher des dänischen Joint Rescue Coordination Centre in Aarhus am Montag.

Die Kadetrinne ist rund 24 Kilometer lang. Die schwer passierbare Engstelle liegt zwischen der deutschen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern und der dänischen Insel Falster. Experten zählen das Seegebiet wegen seiner Untiefen zu den gefährlichsten Gewässern  in der Ostsee.

Zwischen 21 und 3 Uhr seien die Bedingungen für eine Bergung am besten: „Dann sind die Wasserstände voraussichtlich hoch genug.“ Das Schiff „Maestro Diamond“ mit Düngemitteln an Bord sitzt seit Freitag nahe der Kadetrinne am Gedser Riff zwischen Dänemark und Deutschland fest. In dem schwierig zu befahrenen Seegebiet war der Frachter, der unter der Flagge der Marschallinseln fährt und von Litauen auf dem Weg nach New Orleans in den USA war, aufgelaufen.

Eine Ursache stand am Montag noch nicht fest. Die dänischen Behörden rechneten mit einer unkomplizierten Bergung. „Es besteht keine Gefahr für die Umwelt“, sagte der Sprecher.

 

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erstellt am 10.Okt.2016 | 12:58 Uhr

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