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Panorama

26. März 2017 | 07:32 Uhr

Orvault : Familie in Frankreich getötet - Schwager gesteht Tat

vom
Aus der Onlineredaktion

War es ein Streit ums Erbe? Seit Mitte Februar rätselt Frankreich über das Verschwinden einer vierköpfigen Familie.

Nantes | Seit Mitte Februar rätselt Frankreich über das Schicksal einer verschwundenen vierköpfigen Familie: Nun hat ein Schwager französischen Medien zufolge ihre Tötung gestanden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag unter Berufung auf die Ermittler berichtete, soll das Motiv für die Bluttat ein Erbschaftstreit gewesen sein.

Am Sonntag wurden die Schwester des Familienvaters und ihr Mann in Brest festgenommen. Der Mann hat dem Bericht zufolge die Tötung gestanden. Details zum Tathergang wurden nicht genannt. Einem Bericht der Zeitung „Le Parisien“ zufolge handelte es sich bei der strittigen Erbschaft um Goldbarren.

Das Elternpaar aus dem westfranzösischen Orvault (beide 49), ihr 21 Jahre alter Sohn und die 18 Jahre alte Tochter waren am 16. Februar verschwunden. Ermittler fanden im Haus der Familie Blutspuren, später entdeckten Polizisten in einem Wald unter anderem Kleidungstücke der Tochter. Das Auto des Sohnes wurde Tage danach etwa 60 Kilometer vom Wohnort der Familie entfernt gefunden. DNA-Spuren brachten die Polizei auf die Spur des Schwagers.

Ursprünglich hatten die Ermittler vermutet, der 21-jährige Sohn der Familie könnte in das Verschwinden seiner Eltern und Schwester verwickelt gewesen sein.

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erstellt am 06.Mär.2017 | 12:47 Uhr

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