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Panorama

10. Dezember 2016 | 04:04 Uhr

2,9 Tonnen Kokain : Drogenfund im Hafen von Rotterdam – Spur führt an den Niederrhein

vom

In einem Container aus Curaçao entdecken Zollbeamte die heiße Ware. Der Empfänger: Eine Frachtadresse in Kranenburg.

Rotterdam/Kleve | Rund 2,9 Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von etwa 100 Millionen Euro haben Zollfahnder im Hafen von Rotterdam (Niederlande) entdeckt. Der Empfänger der bereits am 11. März in einem Container aus Curaçao entdeckten Ware: Eine Adresse am Niederrhein. Das Zollfahndungsamt bestätigte den riesigen Drogenfund. Neben Hausrat befanden sich 100 Umzugskartons mit dem Kokain in dem Container.

Immer wieder werden auch am Hamburger Hafen vom Zoll Drogen oder geschmuggelte Zigaretten entdeckt. Die großen Seehäfen wie Rotterdam sind eine Drehscheibe des internationalen Drogenschmuggels.

Eine Spur führt nach Angaben der Ermittler nach Kranenburg in Nordrhein-Westfalen - der Empfangsadresse im Frachtbrief. Während die Drogen bereits vernichtet wurden, dauern die Ermittlungen auch in Deutschland noch an. Vor diesem Hintergrund informierten die Behörden erst jetzt über den Drogenfund in den Niederlanden.

Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft war es der bisher drittgrößte Drogenfund im Rotterdamer Hafen. 2005 war eine Ladung von 4,2 Tonnen Kokain entdeckt worden, 2013 wurden 3 Tonnen gefunden.

Die Ermittlungen einer Spezialeinheit der Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit Zoll, Hafenpolizei und Steuerfahndung dauern noch an.

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erstellt am 28.Apr.2016 | 13:32 Uhr

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