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Panorama

10. Dezember 2016 | 06:09 Uhr

Liste von Jobportal „Glassdoor“ : Das sind die 10 schwierigsten Fragen bei Bewerbungsgesprächen

vom

Bei Bewerbungsgesprächen wollen Arbeitgeber den Bewerber mit „Brainteasern“ herausfordern. Hätten Sie eine Antwort?

Frankfurt/Main | Jobsuchende müssen im Bewerbungsgespräch auf alles gefasst sein. Das Jobportal Glassdoor hat über 2400 Fragen aus Vorstellungsgesprächen, die dort im letzten Jahr von Bewerbern aus Deutschland veröffentlicht wurden, genau angesehen und eine Liste mit den zehn schwierigsten Fragen zusammengestellt.

Die Liste mit kniffligen, unerwarteten und skurrilen Fragen wird von Glassdoor international einmal im Jahr veröffentlicht, jetzt zum zweiten Mal auch für Deutschland. Damit können sich Bewerber ein Bild davon machen, welche Denksportaufgaben sie beim nächsten Vorstellungsgespräch erwarten könnten.

1. „Wie viele Briefkästen der Deutschen Post stehen auf den Straßen Deutschlands?“ – gestellt bei PwC (PricewaterhouseCoopers) an einen Bewerber als Senior Consultant (Frankfurt/Main).

2. „Was hast du letzte Woche gelernt?“ - gestellt bei Trivago an einen Bewerber als Software Engineer (Düsseldorf).

3. „Wie viele Smarties passen in einen VW-Bus?“ – gestellt bei Zeb an einen Bewerber im Bereich Strategy & Organisation (München).

4. „Sie steigen in den Aufzug ein und im Aufzug befindet sich der CEO. Was würden Sie ihm sagen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?“ – gestellt bei Vodafone an einen Bewerber für das Traineeprogramm Discover (Düsseldorf).

5. „Wie viele Cappuccinos werden täglich in Manhattan verkauft?“ – gestellt bei Accenture an einen Bewerber als Strategy Consultant (Kronberg im Taunus).

6. „Wenn Sie alles Geld der Welt hätten, was würden Sie als Unternehmer damit tun?“ – gestellt bei Burger King an einen Bewerber für das Leadership Development Program (München).

7. „Was war der größte Misserfolg in Ihrem Leben und wie sind Sie damit umgegangen?“ – gestellt bei der Adidas Group an einen Bewerber für das Functional Trainee Program (Herzogenaurach).

8. „Wenn Sie alle Wohnungen in NRW mit Parkett ausstatten wollen würden, wie viel Holz müsste im Schwarzwald abgeholzt werden?“ – gestellt bei Thyssen-Krupp an einen Bewerber als Manager (Essen).

9. „Wenn der Schokoriegel „Mars” eine Person wäre, wie wäre sie?” – gestellt bei Happy Thinking People an einen Bewerber im Bereich Market Research (München).

10. „Wie spontan sind Sie? Verkaufen Sie mir diesen Keks.“ – gestellt bei Döhler an einen Bewerber als Manager (Darmstadt).

„Unabhängig von Unternehmen und Branche, sollten Bewerber darauf vorbereitet sein, jede Frage beantworten zu können. Egal, ob es eine erwartbare oder eine sehr herausfordernde Frage ist“, erklärt Susan Underwood, Personalchefin bei Glassdoor. „Arbeitgeber stellen komplizierte Fragen, um das kritische Denkvermögen der Bewerber zu testen sowie die Kreativität und die Problemlösungskompetenz herauszufordern.

Unternehmen wollen mit den so genannten Brainteasern herausfinden, wie Kandidaten auf spontane Herausforderungen reagieren. Für Bewerber gilt hier in der Regel: Nicht die richtige Antwort, sondern der Weg ist das Ziel. Sich auch bei solchen Fragen gut zu schlagen, kann den Unterschied ausmachen, ob ein Bewerber ein Jobangebot erhält, oder nicht.“

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erstellt am 17.Apr.2016 | 14:59 Uhr

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