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Panorama

08. Dezember 2016 | 01:08 Uhr

Explosion in Ludwigshafen : BASF-Unglück: Mögliche Ursache ermittelt

vom

Nach dem Unglück bei BASF kommen die Ermittlungen voran. Die Staatsanwaltschaft hat einen konkreten Verdacht.

Frankenthal/Ludwigshafen | Das tödliche Explosionsunglück bei der BASF geht möglicherweise auf einen Schnitt in eine Leitung mit brennbaren Stoffen zurück. An einer Rohrleitung am Unglücksort sei ein entsprechender Einschnitt entdeckt worden, der vermutlich mit einer Trennscheibe verursacht worden sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Der mutmaßliche Verursacher sei der Mitarbeiter einer Fremdfirma, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber. Er liege verletzt im Krankenhaus und sei nicht vernehmungsfähig.

Nach Angaben der Ermittler liefen zum Zeitpunkt des Unglücks an einer benachbarten Leitung Wartungsarbeiten mit einem Winkelschleifer. Die Rohrleitung, durch die brennbares Raffinat floss, gehörte den Angaben zufolge nicht zum Wartungsauftrag der Fremdfirma. Die Untersuchungen sollen sich nun auf den Ablauf der Wartungsarbeiten und die davor ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen konzentrieren, hieß es. BASF-Vorstandschef Kurt Bock kündigte unterdessen eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen und neue Investitionen in diesem Bereich an.

Bei dem Unglück am 17. Oktober starben drei Menschen, 30 weitere wurden verletzt.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 14:23 Uhr

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