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Netzwelt

08. Dezember 2016 | 05:10 Uhr

Tipps : Wenn das Smartphone Probleme macht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Smartphone ist immer dabei und mehrmals täglich in Gebrauch. Dabei lässt über die Zeit die Leistung nach oder es hakt an der einen oder anderen Stelle. Nicht immer muss ein neues Gerät her – häufig gibt es Abhilfe.

Datenverbrauch trotz WLan

Wenn das Gerät das mobile Datenvolumen angreift, obwohl man sich im WLan-Netz befindet, sollten Nutzer die Einstellungen prüfen. Ab der Version iOS9 des Apple-Betriebssystems ist voreingestellt, dass auf die mobile Datenverbindung umgestellt wird, wenn das WLan zu schwach ist oder die Verbindung Aussetzer hat. Im schlechtesten Fall wird durch diese Funktion das Datenvolumen unbemerkt aufgebraucht und die Surfgeschwindigkeit enorm gedrosselt. Unter Einstellungen – Mobiles Netz lässt sich der „WLan Assist“ jedoch ausschalten. Auch bei Android 6 gibt es diese Funktion, die Gerätehersteller haben sie jedoch unterschiedlich benannt.  Außerdem ist sie nicht immer ab Werk eingestellt.

Kein Einwählen ins WLan

Wählt sich das Smartphone nicht mehr ins WLan ein, kann es dafür verschiedene Ursachen geben, schreibt Computerbild. Ältere Smartphones – etwa das iPhone 4 – erkennen die in Deutschland üblichen WLan-Kanäle 12 und 13 nicht. Im Menü des Routers lassen sich die Kanäle begrenzen (auf 1 bis 11).

Auch ein Funken des Smartphones im alten WLan-g-Standard kann die Ursache sein – zumindest dann, wenn der Router auf den n- oder ac-Standard eingestellt ist.  Auch hier kann eine Einstellung am Router Abhilfe schaffen: neben dem älteren g-Standard ist der a-Standard das Mittel der Wahl.

Der iPhone-Speicher ist voll

Lässt sich ein System-Update nicht durchführen, weil der Telefonspeicher voll ist, gibt es einen Trick: Nutzer eines iPhones können das Update über den PC statt direkt auf dem Smartphone durchführen. Wird das Smartphone anschließend an den Rechner angeschlossen, sollte die Software das veraltete System auf dem Smartphone erkennen und iTunes ein Update vorschlagen. Das Update wird auf den Rechner heruntergeladen und auf dem Smartphone installiert, ohne den Speicher des Telefons zu belasten.

Falsche Akku-Anzeige

Nicht immer liegt es am Akku, wenn das Smartphone einen falschen Ladestatus anzeigt. Trügerisch kann es aber allemal sein, wenn man von einigen Stunden Laufzeit mehr ausgeht, als der Akku tatsächlich durchhält. Nach Angaben der Computerbild (Ausgabe 17/2016) muss es nicht gleich ein neuer Akku sein, es kann auch eine sogenannte Akku-Kalibrierung helfen. Hierbei wird der Akku zunächst vollständig geladen und dann wieder komplett entladen (das Smartphone muss von allein ausgehen). Wird dieser Vorgang drei- bis vier Mal wiederholt, sollte die Anzeige wieder stimmen.

Das Smartphone ist langsam

Ob Wetterinformationen oder die neuesten Chat-Nachrichten: Sogenannte Widgets bringen aktuelle Informationen aus installierten Apps direkt auf die Startseite von Smartphone oder Tablet. Doch die aktiven Elemente sind nicht nur nützlich, sondern auch ungemein ressourcenhungrig, berichtet das „PC-Magazin“ (Ausgabe 5/16). Das wirke sich insbesondere bei nicht ganz so schnellen Geräten auf die Leistung aus.  Entfernt man die Widgets,  steigt dadurch auch die Akkulaufzeit.

Ein Widget loswerden ist nicht schwer. Auf Androiden muss der Nutzer das jeweilige aktive Element gedrückt halten und es zum Papierkorbsymbol oder zum „Löschen“-Menüpunkt ziehen und dort loslassen.

Smartphone verloren

Auch wenn das Gerät noch gut funktioniert, kann es zu Problemen kommen – zum Beispiel, wenn man es verliert. Man muss es aber  nicht gleich komplett abschreiben. Vorausgesetzt man hat die Weichen für eine Ortung des Geräts gestellt:  Sowohl bei iPhone, Android- wie auch Windows-Gerät können Nutzer ihr Smartphone so finden oder per Fernzugriff verwalten – allerdings nur, wenn es mit dem Internet verbunden ist. Eine vorsorgliche Sperrung der Sim-Karte hebelt also die Möglichkeit des Wiederfindens aus. Um Apples iPhone wiederzufinden, muss der Nutzer bei Apples iCloud angemeldet sein und die Ortung  in den iCloud-Einstellungen auf dem Gerät erlaubt haben. Am Computer lässt sich der Standort des Gerätes ermitteln, die gespeicherten Daten löschen oder ein Signalton abspielen.

Diese Handlungen erlauben auch die anderen Systeme. Ist bei Android-Geräten der Gerätemanager unter „Sicherheit“ aktiviert, lässt sich das Gerät außerdem unter www.google.com/android/devicemanager sperren.

Nach einer Anmeldung mit dem Windows-Konto hilft die Webseite www.windowsphone.com – natürlich auch nur dann, wenn zuvor in den Einstellung die Ortung erlaubt wurde.

Die Ortungsfunktion kann zwar nützlich sein, ist aber aus Datenschutzgründen nicht ganz unbedenklich.

 
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