zur Navigation springen

Netzwelt

05. Dezember 2016 | 11:38 Uhr

Dreyklufts Netzwelt zum Google Pixel : Warum das Smartphone der Schlüssel ist, um das Smartphone abzulösen

vom
Aus der Onlineredaktion

Google stellt mit dem Pixel ein neues Smartphone vor – weil in Zukunft Smartphones unwichtiger werden.

Google bringt das neue Smartphone „Pixel“ heraus. Warum sollte Sie das interessieren? Weil Hardware aus Sicht der Internet-Giganten der Schlüssel ist, um Ihnen noch mehr Service zu bieten und an noch mehr Ihrer Daten zu kommen.

Der Reihe nach: Jahrelang war Software der Schlüssel, um an den wertvollsten Rohstoff der digitalen Welt zu gelangen. Der ist vor allem für Google und Facebook überlebenswichtig, auch für Amazon, weniger für Apple. Google brachte den Browser Chrome und zahlreiche Apps wie Earth und Maps. Facebook schraubt seit Jahren an der Software, baute den Newsfeed von quasi Echtzeit auf Algorithmus um, startete Instant Articles und setzte auf Bewegtbild. Amazon wertet Kaufverhalten in Echtzeit aus und steuert so Empfehlungen und Preise.

Kommt am 26. Oktober auf den deutschen Markt: Amazons Lautsprecher-Assistent Echo.
Kommt am 26. Oktober auf den deutschen Markt: Amazons Lautsprecher-Assistent Echo.

Doch Software alleine reicht nicht mehr. Denn der nächste Trend ist der allgegenwärtige Persönliche Assistent. Der ist natürlich auf dem Smartphone. Dazu kommen Heimlautsprecher wie Amazons Echo (ab 26. Oktober in Deutschland) oder der angekündigte „Google Home“, Brillen für Virtuelle Realität wie die Oculus Rift. Die Firma Oculus wurde nicht zufällig 2014 von Facebook gekauft.

Die VR-Brille Oculus Rift.
Die VR-Brille Oculus Rift. Foto: Imago/Belga

Seit ein paar Jahren erleben wir den Wechsel vom Desktop über das Laptop zum Smartphone. Nun kommt die nächste Stufe mit Geräten, die nicht mehr aussehen wie Telefone, sondern wie Lautsprecher, Brillen oder Rauchmelder. Wer künftig Welten aus Hard- und Software bieten kann, wird weiter wachsen. Deshalb ist „Pixel“ für Google so wichtig: Weil wir künftig viele Dinge googeln werden, ohne einen Google-Suchschlitz zu benutzen. Wir fragen einfach danach.

Ich freue mich auf eine Welt, in der ich von intelligenten Computern umgeben bin, die mir helfen, mein Leben zu bereichern. Ich zahle mit Geld und Daten. Alles, was ich derzeit weiß, spricht dafür, dass das nach Abwägung von Vor- und Nachteilen ein guter Deal ist.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Okt.2016 | 15:36 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen