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Netzwelt

10. Dezember 2016 | 15:37 Uhr

Googles neue Android-Version : Update auf Android 7.0: Nicht für jeden gibt es Nougat

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Google rollt die neue Version seines Betriebssystems Android aus – aber zunächst nur für die eigenen Geräte.

KitKat, Marshmallow und Nougat – Google bliebt der Tradition treu, Versionen seines weltweit dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android in alphabetischer Reihenfolge nach Süßigkeiten zu benennen. Anfang dieser Woche begann der Internetkonzern, die neue Version seines Betriebssystems auszurollen. Zunächst aber nur für Googles Nexus-Geräte sowie Pixel C und General Mobile 4G, alle anderen müssen warten – bis der jeweilige Gerätehersteller das Update bereitstellt. Das erste Smartphone, das mit Nougat verkauft wird, ist das LG V20, das im September kommt. Im März hatte Google Entwicklern Nougat zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Apps anpassen konnten. Mit der neuen Version kommen diverse neue Funktionen – eine Auswahl:

Emojis

Insgesamt 1500 bunte Bildchen stellt Google seinen Nutzern jetzt zur Verfügung, 72 davon sind brandneu. Außerdem haben die Macher den Gesichter-Emojis menschlichere Züge gegönnt.

Multi-Window

Nutzer können künftig an zwei Orten gleichzeitig sein – zumindest auf dem Display. Anwendungen auf dem Spartphone können künftig in zwei nebeneinander liegenden Fenstern genutzt werden.

Direkt antworten

Blinkt eine neu eingetroffene Nachricht auf, lässt sie sich bei Nougat direkt beantworten – Nutzer sparen sich ein Öffnen der jeweiligen App.

Bessere Akkulaufzeit

Nach Angaben von Google merkt das mit Nougat bespielte Gerät, wenn das Smartphone in der Hosen- oder Handtasche hin- und hergeschaukelt wird, und aktiviert automatisch den Stromsparmodus.

Updates

Für neue Android-Geräte mit Nougat gibt es weitere Neuerungen: Sie können Software-Updates im Hintergrund installieren, während die Geräte wie gewohnt weitergenutzt werden können. Generell sollen die Software-Updates viel schneller und ohne Neustart des Gerätes installiert werden können.

Grafik und Virtuelle Realität

Auch für Computerspieler gibt es Neues: Mit der Vulkan-Grafiktechnologie soll eine schnellere und realistische Grafik in Spielen ermöglichen werden. Mit Daydream führt Google außerdem eine Unterstützung für die Anzeige virtueller Realität ein.

 
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erstellt am 25.Aug.2016 | 18:15 Uhr

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