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Netzwelt

08. Dezember 2016 | 05:17 Uhr

Maas’ Netzwelt : Smartphones aus dem Baukasten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Modulare Smartphones versprechen die ultimative Auswahl - allerdings nur auf den ersten Blick.

Die Datenbrille „Google Glass“ ist gescheitert – darüber müssen wir uns an dieser Stelle nicht unterhalten. Aber erinnern Sie sich noch an Googles Projekt „Ara“? Google präsentierte im Jahr 2014 den Plan für ein modulares Smartphone. Die Vision: Jeder bekommt den Akku, das Display und die Kamera, die er braucht oder will. Was kaputt oder veraltet ist, wird ausgetauscht. Letzte Woche war wieder Entwicklerkonferenz bei Google: „Ara“ wird wieder verschoben, soll aber 2017 kommen. Allerdings in einer abgespeckten Variante: Display, Akku, Antenne und CPU (Prozessor) sollen wie in den meisten Smartphones fest verbaut werden. Ich finde das enttäuschend, denn diese wichtigen Smartphone-Bestandteile gehen – frei nach „Murphys Law“ – früh kaputt. Die „Ara“Grundidee war, die Lebensdauer des Smartphones zu verlängern. Von dieser Idee ist nicht mehr viel übrig – schade.

LG verkauft schon ein Smartphone, das ein bisschen modular ist. Das Baukastenprinzip beim LG G5: Austauschbar sind der Akku, ein Kameragriff und ein Kopfhörerverstärker. Reine Spielerei. Ich würde mir gern ein Smartphone aus beiden Modellen zusammenbauen. Das wäre ein echter Fortschritt.

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erstellt am 24.Mai.2016 | 06:30 Uhr

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