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Netzwelt

08. Dezember 2016 | 19:17 Uhr

Maas’ Netzwelt : Siri und der Streisand-Defekt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Was würden Sie tun, wenn der Sprachassistent auf dem iPhone Ihren Namen falsch ausspricht? Barbra Streisand ruft Tim Cook an.

Die Leute kaufen weniger iPhones, die Apple Watch war doch kein Knaller, Innovationen fehlen: Apple hat einige Probleme. Eins will das Unternehmen offenbar kundenfreundlich lösen – nämlich das von Barbra Streisand. Die 74-jährige Sängerin war genervt, weil iPhone-Sprachassistentin Siri ihren Namen falsch ausspricht. Siri benutzt ein gezischtes „S“, Streisand besteht auf einem weichen.

„Was habe ich also gemacht? Ich habe den Apple-Chef Tim Cook angerufen, und er sagte mir freundlich zu, dass Siri nach dem nächsten Update am 30. September meinen Namen richtig ausspricht.“ Das sagte Barbra Streisand jedenfalls dem US-Radio-Sender NPR. Seit 2013 kann man Siri zwar selbst beibringen, wie sie bestimmte Worte aussprechen soll. Aber eine 74-jährige Diva braucht so etwas nicht selbst zu tun. Eine Diva kokettiert lieber mit ihren Privilegien.

Ganz nebenbei hat Barbra Streisand möglicherweise auch eine Apple-Neuigkeit geleakt – und das löst im traditionell geheimnisumwitterten Apfel-Universum zwar längst kein Erdbeben, aber immerhin ein wohliges Rütteln aus. Denn dass für den 30. September ein Update für das Betriebssystem iOS10 geplant sein soll, war bisher gar nicht bekannt. Und Apple-Fans lieben nun mal Gerüchte. Jedenfalls war das so, als Apple-Erfindungen noch aufregend waren.

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erstellt am 23.Aug.2016 | 11:32 Uhr

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