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Netzwelt

25. März 2017 | 12:35 Uhr

Fligges Netzwelt : Pipifax: Die App fürs Klo

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Endlich sind auch Toiletten vernetzt. Das smarte WC „Bio Tracer“ analysiert Urin und liefert die Daten aufs Tablet.

Neulich staunte ich nicht schlecht: Als ich mir in einer Autobahnraststätte die Hände wusch, blickte ich in meinem Spiegel auf eine Fehlermeldung – einen „Bluescreen“, um genau zu sein. Das kennt man eigentlich von kritischen System-Fehlern auf Windows-Rechnern. So ein Absturz gehört wohl zu den größten Schreckmomenten, die man an einem PC erleben kann. Jetzt also auch auf dem Klo. Vermutlich sollte dort Werbung blinken. Aber damit nicht genug: Im Rausgehen sah ich, dass es für dieses WC einen Twitter-Account gibt. Seltsame neue Welt.

Die lässt sich derzeit übrigens auch auf der Sanitärmesse ISH in Frankfurt am Main bewundern. Dort werden Toiletten-Schüsseln in Szene gesetzt, wie auf anderen Messen Luxuslimousinen. Neueste Entwicklung: der „Bio Tracer“. Ein Gerät, das vollautomatisch den Urin analysiert und die Daten an eine App schickt.

Man weiß dann zum Beispiel, ob man genug getrunken hat, sich richtig ernährt oder falsch trainiert. 5000 Euro soll so ein smartes Klo kosten. Noch gibt es den „Bio Tracer“ allerdings nur als Prototypen.

Am Donnerstag erst hackten türkische Aktivisten zahlreiche Twitter-Accounts, um Propaganda zu verbreiten. Ich will gar nicht wissen, was passiert, wenn jemand mein Badezimmer hackt.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 12:04 Uhr

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