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Netzwelt

11. Dezember 2016 | 03:19 Uhr

Bürosoftware : Offene Zukunft bei Open Office – Drei kostenlose Alternativen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

OpenOffice galt lange Zeit als kostenlose Alternative zu Microsofts Office-Paketen. Doch um die Zukunft der offenen Software ist es nicht gut bestellt: Entwickler fehlen und Updates lassen auf sich warten. Mittlerweile gibt es für Nutzer auch weitere kostenlose Alternativen.

Open Office galt lange Zeit als kostenlose Alternative zu Microsofts Office-Paketen. Doch um die Zukunft der offenen Software ist es nicht gut bestellt: Entwickler fehlen und Updates lassen auf sich warten. Nun wird die Einstellung des Projekts diskutiert. Das geht aus einer Rundmail von Dennis E. Hamilton, dem Vorsitzenden der Projektmanagementgruppe, hervor.

Das seit dem Jahr 2000 verfügbare Office-Paket brauchte anfangs den Vergleich mit Microsofts Office nicht zu scheuen. Doch mittlerweile ist die Software nicht mehr auf dem neuesten Stand, ein letztes Update gab es im Oktober 2015.

Open Office ist aber nicht das einzige kostenlose Paket für Bürosoftware:

Im Jahr 2010 spaltete sich das Libre Office-Projekt von Open Office ab. Seitdem wird das Office-Paket unter Leitung der The Document Foundation von vielen Entwicklern weltweit vorangetrieben. Nach Angaben des Anbieters nutzen es rund 120 Millionen Menschen auf Windows, Mac und Linux. Libre Office enthält Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und weitere Funktionen.

Praktisch ist auch Libre Office Portable: Hierbei kann das Office-Paket auf einem USB-Stick installiert und auch von dort ausgeführt werden – egal an welchem Computer man gerade arbeitet.

Mögliches Problem: Manche Dateien sind nicht zu 100 Prozent mit allen Microsoft-Office-Versionen kompatibel.

Wer Google-Dienste nutzt und dem Unternehmen vertraut, findet mit den Google-Drive-Programmen Docs, Tabellen, Präsentationen und Formularen vier Helfer. Die Office-Lösungen des Online-Riesen laufen im Browser, die Dateien werden im Onlinespeicher abgelegt. Dadurch kann man auch unterwegs oder an fremden Rechnern arbeiten. Für Android- und iOS-Geräte gibt es eigene Apps. Für alltägliche Aufgaben reichen die Programme aus. Ihnen fehlen aber zahlreiche Funktionen der umfangreicheren Office-Lösungen.

Die Softwarelösung von Soft Maker aus Nürnberg taugt für die meisten Alltagsaufgaben und ist dabei ziemlich flott. Die Experten des „c’t“-Magazins loben außerdem die gute Kompatibilität mit Microsoft-Office-Dateien.

Auch Free Office 2016 kann portabel auf einem USB-Stick gespeichert und unterwegs zum Beispiel auf fremden Rechnern genutzt werden. Zur kostenlosen Nutzung unter Linux, Windows oder Android muss man sich registrieren.

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