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Netzwelt

09. Dezember 2016 | 22:29 Uhr

Neue PC-Spiele : Neue PC-Spiele: Aliens, Würmer und eine Taucherin

vom

Ein ausgemachter Tiefenrausch, Survival-Horror im ewigen Eis, kriegslustige Würmer und ein tollpatschiger Roboter-Gärtner: All das und mehr erwartet PC-Spieler in einigen neuen Titeln.

Die neuen PC-Games «Abzu», «Grow up» und «Frozen State» versprechen Knobelei, Action und Tiefgang. «Worms W.M.D.» sorgt für bleigeladene Kurzweil, während «Champions of Anteria» die Interessen Strategie und Action bedient.

Auf stumme Tauchstation geht es im Adventure «Abzu». Der Publisher 505 Games möchte den Spieler die Faszination der Ozeane spüren lassen und setzt voll auf die Wirkung des Meeres und die endlose Stille der Tiefe. Der Spieler schlüpft in die Rolle einer namenlosen Taucherin, die völlig planlos und allein mitten auf dem Ozean treibt. Beim Tauchen entdeckt sie Überreste einer versunkenen Zivilisation und taucht in deren Mythologie ein.

Das dynamische Licht der Spielumgebung übt dabei einen großen Reiz aus. Rätsel gibt es wenige, das interaktive Erleben und Deuten steht im Vordergrund. So kann der Spieler zum Beispiel Muscheln sammeln und bei großen Meeresbewohnern per Anhalter mitfahren. Untermalt wird die maritime Odyssee von einem orchestralen Soundtrack. Das ab 6 Jahren freigegebene PC-Game kostet bei Steam rund 20 Euro, zum gleichen Preis gibt es auch eine Version für Playstation 4 (PS4).

Die Story von «Frozen State» liest sich wie das Drehbuch des Science-Fiction-Klassikers «The Thing»: Ein außerirdisches Objekt landet in Sibirien. An Bord ist neben hoch entwickelter Technologie auch ein aggressives Bakterium, das Menschen und Tiere zu Monstern mutieren lässt. Der Spieler kann hier als Wissenschaftlerin Maria, als Schlägertyp Stas oder als Armee-Offizier Ingvar agieren. Doch egal, wen man wählt: Es geht ums nackte Überleben.

Aus der Vogelperspektive erlebt der Spieler die tödliche Spielumgebung mit dynamischen Tag- und Nachtwechseln, Schneestürmen und anderen Gemeinheiten. Beim Zusammentreffen mit einem der Monster kann zwischen taktischem und Echtzeit-Kampfsystem umgeschaltet werden. Um seinen jeweiligen Charakter stärker zu machen, braucht der Protagonist eine Droge namens Antrazidol. «Frozen State» (12 Euro) ist bei Steam nur in englischer Sprache verfügbar und frei ab 16.

«W.M.D.» heißt der neueste Teil der «Worms»-Serie für PC, PS4 und Xbox One. Der actionreiche Strategie-Titel wartet mit interessanten Neuerungen auf. So steht neben Panzern, Hubschraubern und Jeeps auch ein Kampf-Roboter zur Verfügung, um die rosa Würmer ins Jenseits zu befördern. Eher taktisch orientierte Spieler können sich jetzt in Gebäuden verschanzen und von dort auf den Gegner schießen. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Aus der 2D-Seitenansicht geht es Runde um Runde, Wurm um Wurm im Einzel- und Mehrspielermodus zur Sache. Wer die richtige Mischung aus Schusswinkel, Geschwindigkeit und Timing findet, gewinnt. Insgesamt soll es als Gegenleistung für den Spielepreis von 30 Euro rund 20 Trainingsmissionen, 30 Kampagnen-Missionen und 10 Herausforderungen geben. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.

In «Grow up», dem offiziellen Nachfolger von «Grow Home», legen der sympathische Roboter-Gärtner BUD und sein fliegender Roboter-Freund POD eine Bruchlandung auf einem Alien-Planeten hin. Nun müssen die liebevoll gestalteten, flüssig animierten Charaktere alle Einzelteile ihres Fluggerätes finden, um wieder nach Hause düsen zu können. Das Besondere an «Grow up» ist die farbenfrohe, beinahe unendliche Spielwelt. Blechbüchse BUD kann hüpfen, springen und fliegen und sogar Ranken pflanzen, um an ihnen in die Höhe zu klettern. «Grow up» erscheint für PC (9,99 Euro bei Steam), Xbox One und PS4. Eine Alterseinstufung gibt es laut Publisher Ubisoft noch nicht.

«Champions of Anteria» von Bluebyte sollte eigentlich «Die Siedler: Königreiche von Anteria» heißen und der neueste Teil der beliebten Aufbau-Strategie-Serie sein. Herausgekommen ist eine Art «Die Siedler Light» mit Rollenspielansätzen. Optisch erinnert der abgespeckte Titel stark an «World of Warcraft». Fast völlig weggefallen ist das komplexe Aufbau- und Wirtschaftssystem. Geblieben ist ein Basisbau mit wenigen Rohstoffen und einem Fokus auf strategische Kämpfe.

Der Spieler kann sich auf die Seite dreier verfeindeter Parteien schlagen und sich fortan auf der Karte von Sektor zu Sektor kämpfen. Am Ende wartet immer ein Boss-Gegner. Wird dieser bezwungen, gibt es Boni, und die Charaktere können sich weiterentwickeln. Im Gefecht kann jeder Held auf vier unterschiedliche Fähigkeiten zurückgreifen. Eine Besonderheit ist das Elementar-System, das den Protagonisten den Einsatz von Feuer oder Wasser erlaubt. Am 30. August erscheint der PC-Titel (ab 12 Jahren) für rund 30 Euro.

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erstellt am 29.Aug.2016 | 05:10 Uhr

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