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Netzwelt

05. Dezember 2016 | 09:36 Uhr

Gegner von Hillary Clinton : Kurz vor der US-Wahl: Berater erteilen Trump Twitter-Verbot

vom

Donald Trumps nächtliche Twitter-Tiraden wurden wohl vorerst gestoppt. Obama spottet.

Kissimmee/New York | Donald Trumps Berater lassen ihn einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern - und Präsident Barack Obama hat sich prompt darüber lustig gemacht. „Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg“, sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton am Sonntag (Ortszeit) in Florida.

Donald Trump ist dafür bekannt, besonders zu nachtschlafender Zeit in wütende Tiraden über seine politischen Gegner und Kritiker auf Twitter herzuziehen. In den letzten Tagen wirken Trumps Beiträge handzahm – hauptsächlich bedankt er sich für die Teilnahme an vergangenen Wahlkampfveranstaltungen.

Die Zeitung „New York Times“ hatte berichtet, Berater hätten dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die Kontrolle über sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst „entrissen“, damit er seine Chancen bei der Wahl am Dienstag nicht mit ungefilterten Anfeindungen schmälert. „Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen“, fügte Obama vor seinem lachenden Publikum hinzu.

Auch auf Twitter selbst wird gespottet. „Noch einmal zum Verständnis: Ihr wollt Trump als euren Präsidenten aber glaubt nicht einmal, dass er mit Twitter umgehen kann?“, schreibt eine Nutzerin.

Ein anderer Nutzer wünscht sich wohl sehr, dass Trumps Berater ihm im Falle eines Wahlsieges auch die Atomcodes abnehmen können.

 
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erstellt am 07.Nov.2016 | 08:39 Uhr

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