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„Stories“-Funktion : Kopiert bei Snapchat: So funktioniert Facebooks „Messenger Day“

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Aus der Onlineredaktion

Erst Instagram, dann Facebook und Whatsapp - jetzt auch der Messenger. Sie alle wollen selbstlöschende Stories.

Menlo Park | Facebook setzt weiter auf die Strategie, dem Rivalen Snapchat mit nachgeahmten Funktionen das Wasser abzugraben. Am Donnerstag bekam auch sein Kurzmitteilungsdienst Messenger eine Funktion, in der Nutzer für einen Tag Bilder zu Ereignissen aus ihrem Leben mit Freunden teilen können - „Messenger Day“.

Snapchat war mit den nach 24 Stunden verschwindenden „Stories“ der Vorreiter gewesen. Sie erwiesen sich als populär bei den Nutzern. Facebooks Foto-Plattform Instagram führte eine ähnliche Funktion im August 2016 ein und WhatsApp - der zweite Kurzmitteilungsdienst des Online-Netzwerks - vor wenigen Wochen, schraubte aber bereits ein wenig zurück. Auch für Facebook selbst wird solch ein Feature gerade in Irland getestet.

So funktioniert „Messenger Day“

  1. Die Facebook-Messenger-App auf den neuesten Stand bringen.
  2. Im Messenger auf den Kamera-Button tippen. Es öffnet sich die Vollansicht der Kamera. Alternativ lässt sich „Messenger Day“ über Antippen des entsprechenden Feldes in der Inbox starten.
  3. Ein Selfie, Foto oder Video aufnehmen.
  4. Um das Bild zu bearbeiten und Effekte hinzuzufügen, tippt man auf das Smiley-Icon in der rechten oberen Ecke. Text wird in das Bild eingefügt, indem Nutzer das „Aa“-Icon auswählen oder auf dem Bild zeichnen (dafür die Linie in der rechten oberen Ecke berühren).
  5. Ist das Foto oder Video fertiggestellt, wird es mit einem Fingertipp auf den Pfeil in der rechten unteren Ecke direkt zum „Day“ hinzugefügt, in der Kamera gespeichert oder wahlweise an bestimmte Personen oder Gruppen gesendet. Die Fotos oder Videos, die im  „Day“ veröffentlicht werden, sind für 24 Stunden sichtbar.

Facebook spielt dabei seine enorme Reichweite aus. WhatsApp und Messenger haben jeweils mehr als eine Milliarde aktive Nutzer. Snapchat kam Ende vergangenen Jahres auf 160 Millionen Nutzer täglich, wie jüngst beim Börsengang der Mutterfirma Snap bekannt wurde.

Aber zugleich gab es im Dezember kaum noch Wachstum bei den Nutzerzahlen. Snap selbst erklärte das mit Problemen bei der Android-Version der App. Branchenbeobachter schlossen auch nicht aus, dass es eine Folge der Popularität der Instagram-„Stories“ sein könnte.

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erstellt am 10.Mär.2017 | 11:24 Uhr

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