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Netzwelt

28. Juli 2016 | 20:18 Uhr

Diskutieren Sie mit : Klarnamen und mehr Sachlichkeit: Ab Montag neue Kommentarfunktion bei shz.de

vom

Beleidigungen und Pöbeleien kommen bei Kommentaren häufig vor. Für eine faire und sachliche Diskussion hat shz.de seine Kommentarfunktion überarbeitet. Die Neuerungen im Überblick.

Trolle, Pöbeleien, Hetze und Beleidigungen sind auf Nachrichtenportalen mittlerweile an der Tagesordnung. Kommentare auf shz.de waren leider keine Ausnahme. Unsachliche Diskussionen haben nach Pegida und der Ukraine-Krise zugenommen. Oft in einem Ausmaß, dass es der Redaktion schwer machte, eine sachliche Diskussion zu gewährleisten. Viele Kommentatoren waren dadurch abgeschreckt.

Die Redaktion sieht in einer fairen, höflichen Diskussion der Leser eine Bereicherung für die Homepage und möchte daher ihren Lesern die Möglichkeit zum Kommentieren geben.

Am 8. Februar startet deswegen die neue Kommentarfunktion auf shz.de. Die Änderungen im Überblick:

Klarnamenpflicht

Decknamen und Pseudonyme sind nicht mehr erlaubt. User melden sich mit ihrem richtigen, vollständigen Vor- und Zunamen an. Die Redaktion behält sich vor, einen Identitätsnachweis einzufordern. Erfolgt dies nicht innerhalb einer gesetzten Frist, wird das Nutzerprofil gesperrt. Solange der Nachweis nicht beigebracht wurde, darf nicht kommentiert werden. Dies geschieht in Übereinstimmung mit dem Telemediengesetz § 13 (6).

Neuanmeldung mit Klarnamen

Nach dem Anmelden mit Ihrem alten Login für die Kommentarfunktion werden Sie auf eine Seite geleitet, auf der Sie Ihren richtigen Vor- und Zunamen sowie die Kenntnisnahme der neuen AGB bestätigen. An der Stelle können Sie Ihr Pseudonym in Ihren korrekten Namen ändern. Ansonsten ist ein Kommentieren nicht möglich.

Abonnenten und sonstige Geschäftspartner müssen nicht ihren Klarnamen bestätigen und werden auch nicht auf die neue Seite umgeleitet, da wegen des Abos die Klarnamen bereits bekannt sind.

Editierfunktion für Kommentare
  • Es gibt eine Editierfunktion, sodass Kommentatoren durch Anklicken des Bleistiftsymbols am Kommentar ihre Beiträge nachträglich bearbeiten können. Bisherige Versionen bleiben für die Redaktion einsehbar.
  • Klickt man auf seinen Namen, gelangt man auf eine Übersichtsseite, auf der die verfassten Beiträge angezeigt werden. Gesperrte oder noch freizugebende Beiträge sind nicht einsehbar.
Sicherheitsmaßnahmen
  • Die Redaktion behält sich in Einzelfällen vor, dass Kommentare erst nach Freischaltung online gestellt werden.
  • Es gibt ein Verwarnsystem mit gelben und roten Karten, welches auffällige User markiert. Ein Countdown zeigt nur dem User an, ab wann er wieder kommentieren darf.  Die gelben und roten Karten sind für alle sichtbar. Eine gelbe Karte zeigt eine Verwarnung des Users durch die Redaktion für einen bestimmten Zeitraum an. Der Kommentator kann weiter schreiben. Eine rote Karte markiert einen User, der zeitweise von der Redaktion gesperrt wurde. Die Dauer der Sperre wird von der Redaktion festgelegt. In der Zeit kann er nicht kommentieren. User erhalten nach dem Login eine einmalige Information über die gelbe und rote Karte. Diese muss bestätigt werden. Andernfalls erscheint sie erneut.
  • Durch das Anklicken der Karten gelangt man zu einer Übersichtseite, auf der alle verwarnten und gesperrten Nutzer angezeigt werden.
  • Die Möglichkeit, User dauerhaft zu sperren, bleibt erhalten.
Nachtruhe

Ein Kommentieren zwischen 22 Uhr und 6 Uhr ist nicht mehr möglich. Die Kommentarfunktion ist in der Zeit ausgeschaltet.

Benutzerfreundliche Handhabung
  • Die Kommentare unter den Artikeln sind nicht automatisch sichtbar. Sie müssen durch Anklicken des Buttons  „Leserkommentare anzeigen“ aufgeklappt werden. Sobald die Kommentarfunktion an einem Artikel geöffnet wurde, bleibt sie offen, bis man die Kommentare wieder schließt.
  • Durch Klicken auf das Pfeilsymbol kann eine Antwort auf einen vorherigen Kommentar verfasst werden. Direktantworten unter einem Kommentar werden eingerückt dargestellt.
  • Neben dem Namen des Kommentators wird angezeigt, seit wann er registriert ist und wie viele Kommentare er bereits verfasst hat.
Kommentarrichtlinien

shz.de hat seine AGB und seine Richtlinien für Kommentare überarbeitet.  Zu der neuen Fassung geht es hier.

Kommentierbarkeit von Artikeln

Auf shz.de freuen wir uns über Kommentare zu unseren Artikeln aus SH, Deutschland und der Welt. Generell von der Kommentierung ausgenommen sind Artikel zu Blaulichtthemen wie zum Beispiel Unfällen, Bränden oder Gewalttaten. In der Vergangenheit haben Kommentatoren unter diesen Artikeln Opfer und Familienangehörige beleidigt und diffamiert. Dies ist absolut inakzeptabel.

Um unseren Lesern bei Rückfragen schnelle Antworten geben zu können und bei Diskussionen mitreden zu können sind Artikel kommentierbar, die von unseren Redakteuren erstellt worden sind. Automatisch einlaufende Meldungen von Nachrichtenagenturen und Polizeipressestellen können nicht kommentiert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und angeregte Diskussionen.

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von
erstellt am 07.02.2016 | 00:00 Uhr

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