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Netzwelt

09. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Hummeln im Hintern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sportmuffel sollten sich Fitness-Tracker genauer ansehen. Die machen Spaß und motivieren.

Ich fahre gerne mit dem Rad und freue mich jedes Mal, endlich wieder im Sattel sitzen zu können. Ich bin kein Übersportler, aber ein Sportmuffel ganz gewiss nicht. Zwei Tage nichts tun, ist bei mir undenkbar. Trotzdem hat es ein kleines soziales Netzwerk geschafft, noch mehr Aktivität aus mir herauszuholen: Der Fitness-Tracker „Strava“. Ein Freund legte mir die App ans Herz – mit Erfolg.

Per GPS lassen sich die eigenen Radfahrten aufzeichnen. Zurückgelegte Strecke, Durchschnittsgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch. Schnell wuchs bei mir der Elan, immer schneller, immer weiter zu fahren und mir neue Ziele zu setzen. Plötzlich wurde mir eine 30-Kilometer-Runde zu kurz oder ich wollte auf Tempo fahren. Die Motivation, den nächsten Highscore in Sachen Ausdauer, Schnelligkeit oder Reichweite zu knacken, treibt mich immer an.

Zusätzlich kann man sich mit Freunden vernetzen und Trainingsergebnisse vergleichen und kommentieren. In sogenannten Streckensegmenten fährt man mit anderen Radlern um die Bestzeit. Auch wer lieber zum Joggen nach draußen geht, kann die App nutzen.

Datenschutzbedenken durch die GPS-Aufzeichnungen hatte ich nur zu Beginn. Zu groß ist die Freude über ein System, das einem fast spielerisch den Sport ans Herz legt. Ideal also nicht nur für Bewegungsfans wie mich, sondern auch für Sportmuffel, die den sprichwörtlichen Tritt in den Allerwertesten brauchen.

Alternativen zu Strava heißen etwa Runtastic, Map My Ride oder Komoot. Der Vorteil: Die Basisversionen sind kostenlos nutzbar und reichen für den Anfang völlig aus. Rausgehen, aufzeichnen, Erfolge feiern und dabei auch noch das schöne Schleswig-Holstein sehen: Das kann nur gesund sein und macht auch noch Spaß.

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erstellt am 19.Aug.2016 | 11:46 Uhr

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