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Netzwelt

06. Dezember 2016 | 19:01 Uhr

#AfDFragen : AfD-Anfrage in Sachsen zum Rundfunk sorgt im Netz für Häme

vom

Die AfD stellt 630 Fragen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk – und beschäftigt damit den sächsischen Landtag.

Dresden | „Welche Rolle spielen Greenscreen / Bluescreen?“ - „Nach welchen Kriterien lassen sich die „Staatsferne“ bzw. „Staatsnähe“ der Mitglieder des Rundfunk-/ Fernseh-/ Hörfunkrates bestimmen?“ - „ Wurden bei ARD, ZDF und/oder MDR extra Programme für Asylbewerber geschaffen?“ Eine Große Anfrage der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk sorgt im Internet für Häme. Mit 630 Fragen an die Staatsregierung will sich die rechtspopulistische Partei über Grundlage, Auftrag und Arbeit des Mitteldeutschen Rundfunks unterrichten lassen. Ziel sei die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages und eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sagte der parlamentarische Geschäftsführer, Uwe Wurlitzer, am Freitag in Dresden.

Der sächsische Landtag muss die Fragen innerhalb von zehn Wochen beantworten, was die Mitarbeiter stark beschäftigen wird. Beobachter mutmaßen, dass es sich bei der Großen Anfrage um sogenanntes Filibustering handelt, eine Art Ermüdungstaktik der Opposition, um die Regierungsarbeit zu lähmen.

Die Netzgemeinde fühlte sich zu eigenen Fragen inspiriert: „Warum sprechen sich alle Mainstream-Medien bei den Lottozahlen ab?“, wollte ein Nutzer bei Twitter wissen. Oder: „Warum sind in den Weltkrieg-Dokus auf ZDFinfo eigentlich immer die Deutschen die Täter?“ Und: „Sendet die Deutsche Welle auch bei Ebbe?“

 
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erstellt am 25.Nov.2016 | 13:57 Uhr

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