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Musik

28. September 2016 | 00:20 Uhr

Nirvana-Frontsänger : „Kurt Cobain lebt“ - Nirvana-Facebook-Seite reagiert auf Verschwörungstheorie

vom

22 Jahre nach seinem Tod soll Kurt Cobain in Peru gesehen worden sein. Auf der Nirvana-Facebook-Seite heißt es: „Es ist wahr.“

Kiel | Um Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, der am 5. April 1994 mit nur 27 Jahren starb, ranken sich viele Mythen. Nach der neuesten Verschwörungstheorie, die zurzeit in den sozialen Medien herumgereicht wird, soll Kurt Cobain in einer peruanischen Talent-Show gesichtet worden sein. Diese - zugegeben - etwas unglaubwürdige Meldung wurde am Montag von der britischen Boulevardzeitung Daily Mail im Internet verbreitet. Und natürlich springen Fans auf diesen Zug auf:

 
 

Und natürlich machen sich auch Zweifler Luft:

 

Kurt Cobain war ein US-amerikanischer Grungemusiker. Er wurde als Sänger und Gitarrist der Band Nirvana berühmt. Für seine Musik und seine tiefsinnigen Texte liebten ihn seine Fans. 1994 nahm sich der Nirvana-Sänger, nach Jahren gesundheitlicher Probleme und Heroin-Abhängigkeit, mit einem Kopfschuss das Leben. Seiner Frau Courtney Love und seiner damals zweijähirgen Tochter hinterließ er nur einen Abschiedsbrief.

Online kursiert nun ein Video, indem ein Musiker sagt, dass er Kurt sei und schon seit über 20 Jahren mit seiner Musik in Peru Geld verdiene.

Doch wenn man sich das Video genauer anschaut, sieht der peruanische Sänger Ramiro Saavedra nicht wirklich wie ein fast 50-jähriger Kurt Cobain aus. Wahrscheinlicher ist die gegenteilige Theorie: Nicht Kurt Cobain ist als Ramiro Saavedra in Peru untergetaucht, sondern Saavedra ist ein professioneller Kurt-Doppelgänger.

Auch Nirvana selbst reagieren auf das Cobain-Chaos im Netz - auf der Facebook-Seite der Band wird „bestätigt“, das Kurt Cobain lebe. Mit purer Ironie reagieren die Administratoren auf den Irrsinn:

„Es ist wahr, Kurt lebt. Er brauchte Zeit, um zu lernen, wie man die Gitarre mit der rechten Hand spielt. Gitarren für Linkshänder zu finden, ist nicht leicht. Wir sind so froh, ihn zurückzuhaben und verzeihen ihm für all die Trauer, die wir sehr tief in unseren Herzen getragen haben.“

Dies ist nicht die erste Verschwörungstheorie, die über den Nirvana-Sänger aufgetaucht ist. Kurz nach seinem Tod gab es schon Spekulationen, ob hinter dem Selbstmord nicht vielleicht ein Mordkomplott stecke. Es wird behauptet, dass er schon von der dreifachen Heroinüberdosis tot oder völlig unfähig gewesen sein muss, eine Schrotflinte zu benutzen.

Außerdem seien die letzten Zeilen seines Abschiedsbriefs in einer anderen Handschrift geschrieben worden.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 16:48 Uhr

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