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Kultur

05. Dezember 2016 | 17:40 Uhr

Staatsoper Hamburg : Uraufführung von „Turangalila“ eröffnet 42. Hamburger-Ballett-Tage

vom

Sie sind jedes Jahr der Höhepunkt und Abschluss der aktuellen Spielzeit: die Hamburger-Ballett-Tage. In diesem Jahr steht das zweiwöchige Festival im Zeichen des kreativen Nachwuchses.

Hamburg | Mit der Uraufführung von „Turangalila“ eröffnet Ballett-Chef John Neumeier am Sonntag die 42. Hamburger-Ballett-Tage. Der französische Komponist Olivier Messiaen hat das Stück Ende der 1940er Jahre als riesiges sinfonisches Werk in zehn Sätzen geschrieben. Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano und sein Philharmonisches Staatsorchester wollen nicht im Orchestergraben, sondern auf der Bühne Platz nehmen. Die Kostüme stammen von Albert Kriemler, Designer des Schweizer Modelabels Akris.

Der klassische Bühnentanz zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Die Hamburger-Ballett-Tage werden stets mit einem besonderen Stück eröffnet.
Der Tänzer Christopher Evans (Mitte) tanzt mit Ensemblemitgliedern bei einer Probe.
Der Tänzer Christopher Evans (Mitte) tanzt mit Ensemblemitgliedern bei einer Probe.
Foto: Markus Scholz

Der Name „Turangalila“ stammt aus der altindischen Sprache, dem Sanskrit: „Turanga“ bedeutet Tempo, Bewegung, Rhythmus, „lila“ bedeutet Spiel.

Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums von John Neumeiers Ballett „Yondering“ werden die Ballettschüler des Hamburg Balletts gemeinsam mit Schülern aus fünf anderen bedeutenden Ballettschulen diese Choreografie in internationaler Besetzung auf die Bühne bringen.

Unter dem Titel „Aspekte der Kreativität“ zeigen junge Choreografen des Hamburg Ballett an zwei Abenden ihre eigenen Choreografien. Zu sehen sind während des zweiwöchigen Festivals außerdem John Neumeiers jüngste Kreationen „Duse“ - eine Hommage an die italienische Schauspielerin Eleonora Duse - und „Peer Gynt“.

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erstellt am 03.Jul.2016 | 09:51 Uhr

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