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Kultur

05. Dezember 2016 | 17:40 Uhr

Außergewöhnlicher Fund : Trierer Grabung: Rund 260 römische Bestattungen erfasst

vom

In Trier wird bis heute viel gegraben. Der Grund: Die Stadt war eine der größten im Römischen Reich.

Bei der Grabung auf einem römischen Friedhof in Trier sind Archäologen auf die Reste eines steinernen Grabdenkmals mitsamt dazugehöriger Brandbestattungen gestoßen.

«Das ist für Trier wirklich ein außergewöhnlicher Befund», sagte Grabungsleiter Joachim Hupe am Montag in Trier. In der Regel gebe es auf dem Gräberfeld nur «isolierte Bestattungen». «Jetzt haben wir aber einen Zusammenhang von Grabmal und den im Umfeld des Denkmals eingebrachten Bestattungen». Die fünf Toten, die um das Denkmal gruppiert seien, sollten nun auf Verwandtschaftsverhältnisse untersucht werden.

Insgesamt haben die Archäologen bei der neunmonatigen Grabung, die nun zu Ende geht, 260 römische Gräber aus der Zeit zwischen 30 bis 40 und 250 bis 260 nach Christus erfasst. Ein Drittel waren Körperbestattungen, zwei Drittel seien in Urnen beigesetzt worden. Trier zählte in der Antike zeitweise mit rund 50 000 Einwohnern zu den zehn größten Städten des Römischen Reiches. Das Nordgräberfeld vor den Toren der Stadt war rund 40 Hektar groß.

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erstellt am 31.Okt.2016 | 16:20 Uhr

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