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Kultur

06. Dezember 2016 | 19:01 Uhr

Verwirrspiel : Tatort Bahnhofsviertel: Gregor Webers Krimi «Asphaltseele»

vom

Ein abgehalfterter Frankfurter Kommissar wird in eine Schießerei verwickelt und muss ermitteln.

Der Frankfurter Polizist Ruben Rubeck wird nach Feierabend plötzlich in eine Schießerei im berüchtigten Bahnhofsviertel verwickelt. Und damit steckt der Kommissar, der eigentlich lieber seine Ruhe haben will, plötzlich mitten in einem Verwirrspiel. Darin spielt auch ein LKA-Ermittler eine zunehmend dubiose Rolle.

Nicht zuletzt wird Rubeck von seiner Vergangenheit als Bundeswehrsoldat im Kosovo eingeholt. Im Krimi «Asphaltseele» lässt der frühere TV-Kommissar Gregor Weber («Tatort» im Saarland) seinen Kommissar Rubeck auf Verbrecherjagd gehen.

Seine Hauptfigur entwirft Weber als ziemlich abgehalfterten und abgerissenen Polizeibeamten, der einen Hang zu Alkohol und Rotlichtmilieu hat. Damit passt er aber bestens ins Bahnhofsviertel der Mainmetropole, das einen ziemlichen Kontrast zum ansonsten eher bürgerlichen Frankfurt mit all seinen Bankern abgibt.

Der Krimi ist spannend aufgebaut und wird erzählt in einer Sprache, die bestens zum rauen Kommissar Rubeck passt. Weber verzichtet dabei auf all zu viel Lokalkolorit - was dem Thriller aber gut tut.

- Gregor Weber: Asphaltseele, Verlag Heyne Hardcore, München, 240 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-453-27020-6.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 16:05 Uhr

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