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Kultur

05. Dezember 2016 | 05:34 Uhr

Skurril : Steinfests «Leben und Sterben der Flugzeuge»

vom

Mit seinem Roman «Der Allesforscher» schaffte es der österreichische Autor 2014 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises. Jetzt legt er nach.

Einem Spatzen als Hauptfigur eines umfangreichen Romans begegnet man als Leser auch nicht alle Tage.

Quimp heißt der Vogel, der am Pariser Bahnhof Montparnasse von den Reisenden seine Krümel einsammelt, und dann auf eine abenteuerliche Odyssee geschickt wird, die ihn zusammen mit dem schlauen Uralt-Vogel Pinesits über Wien nach Belfast und zurück führt.

Quimp ist aber keineswegs ein normaler Vogel. Wenn er träumt, verwandelt er sich in den herztransplantierten Kommissar Blind, der den vermeintlichen Unfalltod einer jungen Frau aufklären muss. Dazu lernen wir Kampf-Spatzen mit ultraleichter Uniform kennen, die sogenannten Sperks, und viele skurrile Gestalten mehr.

Als «Spiel zweier Leben» bezeichnet der 1961 geborene Autor Heinrich Steinfest («Der Allesforscher») die doppelte Struktur seines Romans, in dem das Fantastische und das Gewöhnliche untrennbar miteinander verwoben sind. Wie schon in anderen Werken des Romanciers finden sich auch in diesem kuriosen Spatzen-Roman unzählige Exkurse und Abschweifungen über Gott und die Welt.

- Heinrich Steinfest: Das Leben und Sterben der Flugzeuge, Piper Verlag, 598 Seiten, 25 Euro, ISBN 978-3-492-.05662-5.

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erstellt am 27.Sep.2016 | 17:33 Uhr

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