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Kultur

11. Dezember 2016 | 09:02 Uhr

Kunst : Schwimmende Kunst als Zeichen gegen Klimawandel

vom

Ein schwimmendes Kunstprojekt ist seit Mittwoch auf dem Gremminer See bei Ferropolis in Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt) zu sehen. Der Streetart-Künstler Joy Lohmann aus Hannover hat die Insel aus recyceltem Müll gemeinsam mit einer internationalen Aktivistengruppe geplant.

Die Installation trägt den Namen «Insula Communis» und soll auf den globalen Klimawandel und damit einhergehende Flüchtlingsbewegungen aufmerksam machen.

Neben der Insel ist in Oranienbaum eine Ausstellung zur 15-jährigen Entwicklungsgeschichte des internationalen Projektes zu sehen. Lohmann hat ähnliche Inseln bereits in Thailand, Indien oder Berlin zu Wasser gelassen.

In Sichtweite des Kunstprojekts auf dem See werden in den kommenden Tagen Tausende Musikfans zu Festivals erwartet. In der Baggerstadt Ferropolis werden dann die Musikfestivals Splash! und Melt! veranstaltet. Dabei soll nach dem Willen des Künstlers gemeinsam mit Festivalbesuchern und Flüchtlingen aus der Nachbarschaft eine weitere Recyclinginsel gebaut werden. Die Inseln sollen später bis zu 80 Quadratmeter groß sein.

Projekt Open-Island

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erstellt am 06.Jul.2016 | 16:58 Uhr

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