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Kultur

11. Dezember 2016 | 14:55 Uhr

Literatur : Schmutzige Geschäfte der Wettmafia: «Irisches Roulette»

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Als ein Mitarbeiter eines Wettbüros im irischen Galway erschossen aufgefunden wird, hat der Fall für die Polizistin Grace O'Malley eine pikante Note. Denn der Besitzer des Wettgeschäfts ist der Bruder ihres Kollegen Rory Coyne.

Die Beamten stoßen auf das dichte Netzwerk einer Wettmafia, die nicht nur in Irland, sondern in der ganzen Welt aktiv ist. Selbst enge Freunde und Verwandte sind in diese Geschäfte verwickelt, die sich häufig an den Grenzen der Legalität bewegen und nicht selten zu Morden an missliebigen Mitwissern führen.

Hannah O'Briens neuer Krimi mit Grace O'Malley, «Irisches Roulette», besticht durch die liebevolle Beschreibung von Land und Leuten im Westen Irlands. Als Kriminalroman fällt das Urteil jedoch nicht so gut aus. Die Handlung ist weit gestreut und die Zusammenhänge werden ausschweifend erzählt. Spannung kommt so kaum auf. Bedauerlich, denn mit einer strafferen Handlungsführung hätte es ein ausgezeichneter Roman werden können.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 10:45 Uhr

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