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Kultur

06. Dezember 2016 | 13:05 Uhr

Kunst : «No pain no game»: Spieltrieb im Museum ausleben

vom

Im Museum für Kommunikation in Nürnberg können Besucher von diesem Samstag (9.7.) an ihren Spieltrieb ausleben. In der Ausstellung «No pain no game» (Ohne Schmerz kein Spiel) zeigt das Duo «fur» zehn seiner Arbeiten.

Die Kölner Künstler Volker Morawe und Tilman Reiff haben sich auf Kunst mit Technik spezialisiert. Die Schau wurde im Auftrag des Goethe-Instituts für das Projekt «Spieltrieb» entwickelt und war bereits in Berlin sowie in mehreren osteuropäischen Ländern zu sehen. In Nürnberg ist sie bis 25. September zu sehen. Danach wird sie auch in Frankfurt/Main gezeigt.

«Wir wollen, dass die Menschen spielerisch mit unserer künstlerischen Botschaft in Berührung kommen», sagte Morawe bei der Vorstellung der Schau am Freitag. Und so können die Besucher etwa mit ihrem Gesang kleine Kugel-Roboter in Bewegung setzen oder sich als Broker versuchen und mit Aktienkäufen auf Waffengeschäfte möglichst viel Geld verdienen.

Namensgebend für die Schau ist die «Painstation», eine der ersten Arbeiten des Künstlerduos aus dem Jahr 2001. Fehler im Videospiel werden hier mit realen Schmerzen bestraft. Die zwei Spieler legen eine Hand auf eine Metallplatte und spüren Hitze, Stromstöße oder kleine Peitschenhiebe. Die Arbeit entstand in der Debatte um sogenannte Ego-Shooter und die Frage, ob Computerspiele Gewalt erzeugen können.

Ausstellung

Künstler-Duo Fur

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erstellt am 08.Jul.2016 | 16:52 Uhr

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