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Kultur

09. Dezember 2016 | 12:47 Uhr

Museen : Neues Heim für preußische Kunstschätze

vom

Mehr Platz für Schätze aus den Sammlungen der preußischen Schlösser und Gärten: In Potsdam wurde am Mittwoch der Grundstein für ein neues Zentraldepot gelegt.

Mit der Fertigstellung im Dezember 2017 sollten die Sammlungen von bislang sieben Standorten zusammengeführt werden, sagte der Generaldirektor der Stiftung, Hartmut Dorgerloh.

«Die Preußen haben nichts weggeworfen, alte Sofas kamen ins Depot», sagte er. Dort würden auch die Dinge verwahrt, die in heute nicht mehr existierende Schlösser wie das Berliner Schloss und das Potsdamer Stadtschloss gehörten. Stücke, die nach Kriegsende aus Brandenburger Herrenhäusern enteignet wurden, befänden sich ebenfalls in den Depots. «Wir versuchen, die rechtmäßigen Eigentümer zu finden», sagte Dorgerloh.

Das Geld für den Neubau stammt aus dem sogenannten Masterplan für den Erhalt der preußischen Schlösser und Gärten. Von 2008 bis 2017 stellen der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam für dringend erforderliche Investitionen insgesamt 155 Millionen Euro zur Verfügung.

Brandenburgs Kunstministerin Martina Münch (SPD) erklärte, im neuen Programm bis 2030 gebe es insgesamt weitere 400 Millionen Euro für dringend notwendige Arbeiten, um bedeutende Denkmäler vor dem Verfall zu retten.

Das neue Zentraldepot bietet auf etwa 5000 Quadratmetern in zwei Etagen Platz für Gemälde, Möbel, Uhren, Textilen, Porzellan, Glas und Musikinstrumente. In dem Neubau gibt es nach Angaben der Stiftung beste konservatorische und sicherheitstechnische Bedingungen.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 14:44 Uhr

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