zur Navigation springen

Kultur

07. Dezember 2016 | 09:44 Uhr

Literatur : Neues aus der Schlafforschung

vom

Wir leben in einer unausgeschlafenen Gesellschaft. Schlafdefizite sind bei vielen von uns längst chronisch geworden. Und in manchen Kreisen - etwa bei Bankern oder Politikern - erhöht es sogar das Prestige, wenn man mit möglichst wenig Schlaf auskommt. Doch langsam macht sich ein Umdenken breit. Der Schlaf bekommt endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient, auch weil die Wissenschaft immer erstaunlichere Erkenntnisse ans Tageslicht fördert.

Den aktuellen Stand der Schlafforschung sowie viele weitere interessante Details zum Thema hat die Journalistin Stephanie Grimm in ihrem Buch «Schlaft doch, wie ihr wollt» zusammengefasst. So macht etwa das Kapitel «Der Schlaf der anderen» mit Schlafkulturen fremder Länder bekannt, die sich teilweise erheblich von unserer unterscheiden. Wenn es ein Credo des Buches gibt, das sich keinesfalls als Ratgeber für Schlafgestörte versteht, dann dieses: Jeder schläft anders und Schlaf verträgt keinen Zwang. Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit im Bett.

Stephanie Grimm: Schlaft doch, wie ihr wollt. Die wertvollsten Stunden des Tages und wie wir sie zurückerobern, Pantheon Verlag, München, 240 Seiten, 14,99 Euro ISBN 978-3-570-55264-3

zur Startseite

von
erstellt am 12.Jul.2016 | 12:44 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert