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Kultur

08. Dezember 2016 | 08:53 Uhr

«Giselle» : Neue Ära des Bayerischen Staatsballetts beginnt

vom

Neuer Direktor, neues Stück: Das Bayerische Staatsballett ist mit einer Neuinszenierung von «Giselle» in die neue Saison gestartet. Choreograph ist die 90-jährige Tanzlegende Sir Peter Wright.

Mit einer enthusiastisch gefeierten Wiederaufnahme des Balletts «Giselle» von Adolphe Adam hat am Freitagabend in München eine neue Ära des Bayerischen Staatsballetts begonnen.

Zur Eröffnung seiner ersten Saison hatte der neue russische Ballettdirektor Igor Zelensky mit dem ukrainischen Tänzer Sergei Polunin als Albrecht, Herzog in Franken, und der russischen Primaballerina Natalia Osipova als Giselle zwei internationale Stars der Ballettszene eingeladen. Sie wurden vom Publikum im ausverkauften Nationaltheater nach Ende der Aufführung minutenlang bejubelt.

Die Choreographie des zweiaktigen «Ballet phantastique» stammte von der britischen Tanzlegende Sir Peter Wright. Der fast 90-jährige war eigens nach München gekommen, um seine Münchner «Giselle»-Fassung aus dem Jahre 1974 neu einzustudieren. Zelensky, selbst lange Jahre ein weltweit gefeierter Tänzer, ist Nachfolger des Tschechen Ivan Liska. Er will die bisherige künstlerische Linie des Staatsballetts mit populären Tanzklassikern, Rekonstruktionen historischer Choreographien und modernem Tanztheater im wesentlichen fortführen.

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erstellt am 24.Sep.2016 | 12:21 Uhr

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