Aktuelle Kino-Tipps der Woche : Die Filmstarts am 12. April: „A Quiet Place” und „Der Sex Pakt”

shz.de stellt die aktuellen Kino-Starts vor – bewertet von Film-Fans weltweit.

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11. April 2018, 08:25 Uhr

Bei über 5000 neuen Kinofilmen pro Jahr kann man schnell den Überblick verlieren. Welche Filme lohnen sich, welche sind Zeitverschwendung? isnotTV, Partner von shz.de, stellt hier jede Woche die besten Neustarts in den deutschen Kinos vor. Die Tipps kommen nicht von professionellen Filmkritikern - sondern sie sind die Empfehlungen von Film-Fans weltweit. Mit einem Klick auf das Bild können Sie den Trailer ansehen und Bewertungen lesen. Wie isnotTV funktioniert, lesen Sie hier .

Das sind die beliebtesten Kinostarts am Donnerstag, 12. April:

Diese Woche wird der Kinogänger von verschiedenen deutschen Produktionen überrascht: „Himmel über Berlin” ist die restaurierte Fassung des Wim-Wenders-Klassikers über einen Engel, der aus Liebe zum Mensch wird und „Steig. Nicht. Aus!” ist der neue Thriller mit Wotan Wilke Möhring über einen Vater, der auf dem Schulweg mit seinen Kindern von einem Bombenleger erpresst wird. „3 Tage in Quiberon” ist ein Biopic über die Schauspielerin Romy Schneider, die 1981 in Quiberon ihr letztes Interview gibt und Einblicke in die letzten Monate des damaligen Superstars gewährt. Natürlich liefert auch die Traumfabrik Hollywood neue Streifen und lässt mit dem nahezu stillen Horror-Thriller „A Quiet Place” das Blut in den Adern gefrieren. Im Gegensatz dazu ist „Der Sex Pakt” eine Komödie über drei Elternpaare, die den Abschlussball ihrer Töchter sabotieren wollen, um ihren ersten Sex zu verhindern.

A Quiet Place

Nach einer Alien-Invasion ist der größte Teil der Menschheit bereits ausgerottet. Familie Abbot mit Vater Lee (John Krasinski), Mutter Evelyn (Emily Blunt) und den Kindern Regan (Millicent Simmonds), Marcus (Noah Jupe) und Beau (Cade Woodward) ist es gelungen, zu überleben. Da die gefährlichen Aliens sehr geräuschempfindlich sind, lebt die Familie seitdem in vollkommener Stille und verständigt sich, nicht nur weil Tochter Regan taub ist, in Zeichensprache. Doch es soll sich alles ändern, denn Evelyn muss sich auf die Geburt ihres jüngsten Kindes und die schmerzhaften Wehen einstellen. Wie lange kann die Familie noch geräuschlos und somit unbemerkt bleiben?

Der Sex Pakt

Zum Abschlussball wollen die Teenagerinnen Juli (Kathryn Newton), Kayla (Geraldine Viswanathan) und Sam (Gideon Adlon) endlich ihre Unschuld verlieren. Zum Glück finden ihre besorgten Eltern (Leslie Mann, Ike Barinholtz und John Cena) den Plan ihrer Kinder heraus, indem sie ihren geheimen Emoji-Code knacken. Sex mit Jungs kommt ihnen gar nicht in die Tüte, weshalb sie den Abschlussball ihrer Töchter sabotieren wollen. Natürlich sind die Mädels aber schlauer und durchschauen den Plan ihrer Eltern. Erkennen die Eltern, dass auch ihre Kinder erwachsen werden müssen?

Steig. Nicht. Aus!

Eigentlich wollte der Bauunternehmer Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring) nur seine Kinder Josefine (Emily Kusche) und Marius (Carlo Thoma) zur Schule bringen. Doch als er im Auto einen anonymen Anruf erhält, entgleitet sein Leben sofort: Die Familie sitzt auf einer Bombe, die gezündet werden soll, wenn der Vater vom Auto aus nicht eine große Summe Geld organisiert. Es beginnt eine Hetzjagd auf den Familienvater, denn jetzt wird er auch noch von seiner in Trennung lebenden Frau Simone (Christiane Paul) verdächtigt, die Kinder entführt zu haben.

Himmel über Berlin

Damiel (Bruno Ganz) und Cassiel (Otto Sander) sind zwei Engel, die über den Dächern Berlins schweben und die dort lebenden Menschen schweigsam beobachten. Sie hören die Gedanken und Gefühle der Menschen, können sie aber selbst nicht empfinden. Als sich Damiel in die Trapezartistin Marion (Solveig Dommartin) verliebt, wird er vor eine schwierige Wahl gestellt. Er möchte für sie ein Mensch werden, muss dann aber damit leben, dass er sterblich wird. Ein ehemaliger Engel (Peter Falk) rät ihm, den Sprung zu wagen.

3 Tage in Quiberon

Romy Schneider (Marie Bäumer) wurde im Alter von 16 Jahren als Sissi zum Superstar, ihre Hochs und Tiefs des Lebens standen immer im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. 1981 befindet sich die Schauspielerin in einer Lebenskrise, ist ausgebrannt, pleite, geschieden und alkoholabhängig. Deshalb will sie in der französischen Hafenstadt Quiberon eine Entziehungskur machen und verbringt dort die Zeit mit ihrer Freundin Hilde Fritsch (Birgit Minichmayr). Dort gibt sie auch ihr letztes, großes Interview für den Stern-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek), bevor sie 1982 stirbt.

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