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Kultur

08. Dezember 2016 | 15:29 Uhr

Literatur : Moderne texanische Geschichte: «Fremdes Land»

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James Lee Burke hat sich darauf spezialisiert, in massiven Romanen die gewalttätige Vergangenheit und Gegenwart des amerikanischen Südens zu beleuchten. In seinem neuesten Roman «Fremdes Land» stellt er am Beispiel eines Mannes die Entwicklung von Texas von Mitte der 1930er bis in die 1950er Jahre hinein dar.

Ausgerechnet das berüchtigte Gangsterpärchen Bonnie und Clyde wird für den jungen Weldon Holland zum Beispiel für ein selbstbestimmtes Leben. Holland wird aber nicht zum Verbrecher, sondern taucht als Soldat zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland wieder auf. Dort beteiligt er sich an der Befreiung eines Gefangenenlagers, wo er die Frau seines Lebens trifft. Mit dieser kehrt er nach Texas zurück und spielt eine wichtige Rolle in der Ölindustrie.

«Fremdes Land» schafft ein atmosphärisch dichtes Porträt des Staates und seiner Vergangenheit, ist aber nicht immer ganz stilsicher

- James Lee Burke: Fremdes Land. Heyne Verlag, München, 573 Seiten, 17,99 Euro, ISBN 978-3-453-27015-2.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 10:40 Uhr

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