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Kultur

11. Dezember 2016 | 07:21 Uhr

Literatur : «Isarterror»: Politische Morde halten München in Atem

vom

Drei Männer werden ermordet. Dass die Taten zusammenhängen, ist klar, denn bei den Opfern werden Zettel mit Bibelzitaten gefunden. Dabei hatten die Münchner nichts gemeinsam - außer ihre türkische Herkunft.

Für die Polizei in Ulrich Urthalers «Isarterror» steht bald fest, dass ein rechtsextremer Täter auf den Spuren des NSU wandelt. Die beiden Kommissare, die im Mittelpunkt des Romans stehen, ermitteln voll Engagement und haben schon bald einige Spuren ausgemacht. Da stellen sie fest, dass offenbar ein anderer Killer Jagd auf diejenigen macht, die hinter der Mordserie stehen könnten.

Terror von mehreren Seiten müssen die Polizisten beenden, und sie können sich nie sicher sein, wer welche Rolle spielt. Bei all der Brisanz der Fälle gelingt es Urthaler, die Personen realistisch und mit individuellen Schwächen darzustellen. Und er schafft es, die Spuren so geschickt zu legen, dass die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erhalten bleibt.

- Ulrich Urthaler: Isarterror. Emons Verlag, Köln, 384 Seiten, 12,90 Euro, ISVB 978-3-95451-772-5.

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erstellt am 03.Mai.2016 | 15:43 Uhr

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