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Kultur

06. Dezember 2016 | 17:11 Uhr

Kulturpolitik : Historiker erkundet mögliches Naumburger Welterbe

vom

Ein Experte des Weltdenkmalrates Icomos hat die mögliche Unesco-Region in und um Naumburg unter die Lupe genommen. Das teilte der Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut am Mittwoch in Naumburg mit.

Nach seinem Besuch vom 13. bis 15. August will der Historiker in den kommenden Wochen dem Welterberat einen Bericht über den Unesco-Anwärter aus Naumburg vorlegen.

Anschließend soll Icomos der Unesco ein Gutachten zuarbeiten, das Einfluss auf die Vergabe des Welterbetitels nimmt. 2017 gibt das Unesco-Komitee in Krakau (Polen) die neuen Welterbestätten bekannt.

Ob der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut auf die Unesco-Liste aufgenommen werden, ist nach Angaben des Welterbevereins noch unklar. Es ist bereits der zweite Anlauf für die Antragsteller.

2015 hatte das Unesco-Komitee die Bewerbung aus Naumburg abgelehnt. Zu wissenschaftlich und zu lang war den Experten das Stück. Der ursprünglich 2000 Seiten starke Antrag sei in den vergangenen Monaten auf 400 Seiten gestrafft worden, sagte eine Vereinssprecherin.

Bekannt ist der Naumburger Dom vor allem wegen der zwölf Stifterfiguren. Dazu gehören Uta von Ballenstedt (vermutlich 1000 bis 1046) und Ekkehard II. (um 985 bis 1046), Markgraf von Meißen. Tausende Touristen aus der ganzen Welt kommen jährlich wegen der Kathedrale nach Naumburg (Burgenlandkreis). Experten zählen den Dom zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern aus der Zeit des europäischen Hochmittelalters.

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erstellt am 17.Aug.2016 | 16:51 Uhr

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