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Kultur

03. Dezember 2016 | 20:53 Uhr

Kunst : Erste Design-Biennale in London

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Wie sieht die Zukunft aus? Eine Design-Ausstellung in London will in Anlehnung an das Werk «Utopia» von Thomas More darüber Auskunft geben.

Die britische Hauptstadt ist zum ersten Mal Gastgeberin einer Design-Biennale. Die Schau mit Teilnehmern aus 37 Ländern im Somerset House in London wurde am Mittwoch eröffnet.

Sie trägt den Titel «Utopia by Design» - eine Anspielung auf die Veröffentlichung des philosophisch-politischen Werks «Utopia» des britischen Schriftstellers Thomas More vor 500 Jahren.

Der deutsche Beitrag kommt von dem Münchner Designer Konstantin Grcic und ist nach einem Zitat des US-Schauspielers und Filmproduzenten John Malkovich «Utopia means elsewhere» (Utopie bedeutet anderswo) benannt.

Grcic will die Zuschauer bewusst zum Nachdenken über ihre eigenen Utopien anregen: «Durch einen leeren, in grellem Weiß gehaltenen und hell ausgeleuchteten Raum, der nichts weiter enthält als den nüchternen, erklärenden Text zur Ausstellung, betritt der Besucher ein dunkles Zimmer: Schallgedämpft, mit einem auf einem Bildschirm lodernden Kaminfeuer, das als kulturübergreifend funktionierendes, visuelles Element den Betrachter kontemplativ in seinen Bann zieht, wird er dazu eingeladen, die Gedanken schweifen zu lassen und in eine andere Welt einzutauchen», heißt es in der Beschreibung des Beitrags.

«Deutschland hat eine lange Tradition, was Design betrifft», sagte Grcic bei der Eröffnung am Mittwoch. Das sei bereits im Bewusstsein der Menschen angelangt. Daher können man sich frei machen von einer reinen Leistungsschau kommerziell erfolgreicher Produkte.

Grcic ist insbesondere als Möbeldesigner erfolgreich und vertrat Deutschland bereits bei der Architektur-Biennale 2012 in Venedig. Die Design-Biennale ist bis zum 27. September geöffnet.

Webseite des Designers Konstantin Grcic

Webseite der Design-Biennale

Deutscher Beitrag

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erstellt am 07.Sep.2016 | 16:17 Uhr

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