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Kultur

26. März 2017 | 20:59 Uhr

Verleihung der Lolas am 28. April : Deutscher Filmpreis 2017: Das sind die Nominierten

vom

Bei der Oscar-Verleihung ging Maren Ade mit „Toni Erdmann“ leer aus. Jetzt hat sie Chancen auf die Lola.

Berlin | Mit acht Nominierungen ist die Tragikomödie „Die Blumen von gestern“ von Chris Kraus der große Favorit beim Deutschen Filmpreis. Der Film mit Lars Eidinger als krisengeschütteltem Holocaust-Forscher hängte Nicolette Krebitz' Drama „Wild“ (sieben Nominierungen) und überraschend auch Maren Ades oscarnominierten Vater-Tocher-Film „Toni Erdmann“ (sechs Nominierungen) ab. Das gaben Schauspielerin Iris Berben als Präsidentin der Deutschen Filmakademie und Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Donnerstag in Berlin bekannt.

Alle drei Filme sind für den besten Spielfilm nominiert. In dieser Kategorie haben auch das Abtreibungsdrama „24 Wochen“ von Anne Zohra Berrached, das Roadmovie „Tschick“ von Fatih Akin und die Flüchtlingskomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ von Simon Verhoeven Chancen auf die Lola.

Ein Preis ist Verhoeven außerdem schon sicher: Er wird mit der Lola für den besucherstärksten deutschen Film geehrt. „Willkommen bei den Hartmanns“ lockte nach Akademie-Angaben mehr als 3,5 Millionen Zuschauer in die Kinos. Der Deutsche Filmpreis wird am 28. April bei einer Gala in Berlin verliehen.

Als beste Schauspielerinnen nominiert sind:

  • Sandra Hüller („Toni Erdmann“)
  • Julia Jentsch („24 Wochen“)
  • Lilith Stangenberg („Wild“)

Als bester Schauspieler sind nominiert:

  • Lars Eidinger („Die Blumen von gestern“)
  • Peter Simonischek („Toni Erdmann“)
  • Bruno Ganz („In Zeiten des abnehmenden Lichts“)

In der Auswahl als beste Nebendarsteller sind unter anderem Fritzi Haberlandt („Nebel im August“), Christiane Paul („Die Welt der Wunderlichs“), Sigrid Marquardt („Die Blumen von gestern“), Georg Friedrich („Wild“) und Martin Feifel („Die Welt der Wunderlichs“).

In der Kategorie beste Regie sind nominiert:

  • Maren Ade („Toni Erdmann“)
  • Chris Kraus („Die Blumen von gestern“)
  • Anne Zohra Berrached („24 Wochen“)
  • Nicolette Krebitz („Wild“)

Als bester Kinderfilm sind nominiert:

  • „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ von Andreas Dresen
  • „Auf Augenhöhe“ von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf

Für den besten Dokumentarfilm bewerben sich:

  • „Berlin Rebel High School“ von Alexander Kleider
  • „Cahier Africain“ von Heidi Specogna
  • „No Land's Song“ von Ayat Najafi

Die Schnittmeisterin Monika Schindler („Nachtgestalten“, „Freier Fall“) erhält bei der Filmpreis-Gala eine Ehren-Lola für ihr Werk. Alle Nominierungen finden Sie hier. Über die weiteren Lola-Gewinner entscheiden die 1850 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Die Lola - die als deutsches Pendant zum amerikanischen Oscar gilt - ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Das ZDF wird die Gala im Berliner Palais am Funkturm am selben Abend um 22.50 Uhr ausstrahlen.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 13:48 Uhr

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