zur Navigation springen

Kultur

05. Dezember 2016 | 17:41 Uhr

Literatur : Der Georg-Büchner-Preis

vom

Der Georg-Büchner-Preis gilt als renommierteste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur. Er ist mit 50 000 Euro dotiert.

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt vergibt ihn seit 1951. Allerdings gab es 1952 keine Auszeichnung, damals konnte man sich nicht auf einen Preisträger einigen.

Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner («Woyzeck»). Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.

Die Auszeichnung erhalten Schriftsteller und Dichter, «die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten und die an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben».

Unter den bisherigen Preisträgern sind die renommiertesten Namen der deutschsprachigen Literatur zu finden: Gottfried Benn (1951), Erich Kästner (1957), Heinrich Böll (1967), Hermann Kesten (1974), Friedrich Dürrenmatt (1986), Felicitas Hoppe (2012), Sibylle Lewitscharoff (2013) sowie Jürgen Becker (2014) und Rainald Goetz (2015). In diesem Jahr bekommt Marcel Beyer die Auszeichnung.

Den Georg-Büchner-Preis gibt es schon länger. Erstmals verliehen wurde er am 11. August 1923 vom «Volksstaat Hessen», damals «an bildende Künstler, an Dichter, an Künstler, an hervorragende ausübende Künstler, Schauspieler und Sänger». Die Auszeichnung wurde 1951 in einen Literaturpreis umgewandelt und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zur Verfügung gestellt.

Georg-Büchner-Preis

zur Startseite

von
erstellt am 03.Nov.2016 | 14:46 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert