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Kultur

08. Dezember 2016 | 17:10 Uhr

Erste umfassende Ausgabe : Der Briefeschreiber Marcel Proust

vom

Er hat sein Leben damit verbracht, einen Großroman zu schreiben. Aber Marcel Proust war auch ein eifriger Briefeschreiber.

Marcel Proust, der große französische Romancier, hat nicht nur das Opus «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit», sondern auch eine Unmenge von Briefen hinterlassen. Im Suhrkamp Verlag sind jetzt zwei prachtvolle Bände mit «Episteln» von Proust erschienen - herausgegeben, ausgewählt und kommentiert von Jürgen Ritte.

Der renommierte Literaturwissenschaftler, der auch zu den Übersetzern gehört, macht im Vorwort klar, dass es sich hier keinesfalls um «Altweibergeschwätz» (Samuel Beckett) handelt. Die Korrespondenzen seien «eine wahre Schatztruhe an literarischen Aperçus und Kabinettstücken, soziologischen und politischen Beobachtungen, Einblicken in den Literaturbetrieb...». Es ist nach Angaben des Verlags die erste umfassende deutsche Briefausgabe. Sie enthält etwa 600 Briefen an Freunde, die Mutter, an Kritiker, Verleger, Schriftstellerkollegen und Zeitgenossen. Kommentare, Zeittafel und kurze Porträts der Adressaten ergänzen die Lektüre.

Marcel Proust: Briefe 1879 - 1922/2 Bände; herausgegeben von Jürgen Ritte, Suhrkamp Verlag, Berlin, 1479 Seiten, 78 Euro, ISBN 978-3-518-42540-4

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erstellt am 07.Okt.2016 | 16:56 Uhr

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