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Kultur

09. Dezember 2016 | 20:20 Uhr

Satirisch : David Baldaccis «Im Auge des Todes»

vom

Politischer Mordauftrag gegen einen Diktator. Der neue Krimi von David Baldacci ruft gemischte Reaktionen hervor.

Zwei direkt vom Präsidenten beauftragte Profikiller sollen den nordkoreanischen Führer um die Ecke bringen. Das ist die Ansage im neuen David-Baldacci-Thriller. Doch bevor dieser unglaubliche Auftrag an die beiden «besten» Killer des Landes, Will Robie und Jessica Reel, vergeben wird, müssen diese erst einmal mehrere Bewährungsproben überstehen.

Der Plot ist fragwürdig und kann nur als Satire verstanden werden - selbst wenn derartige Konstellationen leider nicht unbedingt ganz realitätsfern sind. Autor Baldacci (Jahrgang 1960), der mit seinem Roman «Der Präsident» von 1996 (verfilmt als «Absolute Power») einen Riesenerfolg landete, setzt nun schon zum dritten Mal auf sein bewährtes dynamisches Duo. Ob Robie und Reel auch dieses Mal die Erwartungen der nicht unbeträchtlichen Fangemeinde erfüllen, müssen die Leser selbst entscheiden. Wie gewöhnlich haben die beiden eine Menge Abenteuer zu bestehen.

Jessica wird von den Geistern ihrer Vergangenheit eingeholt, und eine Frau taucht plötzlich aus dem Nichts auf - mit einer eigenen Abschussliste. Auf der stehen auch die beiden «Helden» des amerikanischen Autors, dessen Werke bisher in 45 Sprachen übersetzt wurden und eine Gesamtauflage von über 100 Millionen erreichten. Der studierte Politik- und Rechtswissenschaftler lebt mit seiner Familie im US-Bundesstaat Virginia.

David Baldacci: Im Auge des Todes. Bastei Lübbe Verlag, Köln, 528 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-7857-2563-4

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erstellt am 11.Okt.2016 | 13:53 Uhr

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