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Kultur

10. Dezember 2016 | 19:29 Uhr

Kriminalgeschichte : Arthur Conan Doyle und das wahre Verbrechen

vom

«Der Fall Oscar Slater» ist eine Streitschrift, mit der der Sherlock-Holmes-Erfinder Doyle die Unschuld eines zu lebenslänglicher Haft Verurteilten zu beweisen.

Berlin (dpa) – Arthur Conan Doyle (1859–1930) ist weltbekannt geworden als Erfinder des legendären Detektivs Sherlock Holmes. Von den Methoden seiner Figur überzeugt, betätigte sich Doyle auch im wahren Leben einmal als Detektiv.

Im Jahr 1909 war in Glasgow eine reiche Frau ermordet und beraubt worden. Der deutschstämmige Einwanderer Oscar Slater wurde in einem aufsehenerregenden, alles andere als objektiv geführten Prozess schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. 1912, Slaters Strafe war in letzter Minute in lebenslange Haft umgewandelt worden, nahm sich der berühmte Schriftsteller des Falls an und versuchte, Slaters Unschuld zu beweisen.

In einer liebevoll zusammengestellten Ausgabe hat der Autor Doyles Streitschrift, in der er mit dem Methoden von Sherlock Holmes Slaters Unschuld beweisen wollte, mit weiteren zeitgenössischen Dokumenten und einer modernen zu einem sehr lesenswerten Fallbeispiel für kriminalistischen Spürsinn kombiniert.

- Arthur Conan Doyle: Der Fall Oscar Slater. Herausgegeben von Michael Klein. Morio Verlag, Heidelberg, 174 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-945424-27-8.

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erstellt am 29.Nov.2016 | 14:43 Uhr

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