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Kultur

10. Dezember 2016 | 15:43 Uhr

Preisverleihung in Los Angeles : Ariana Grande, Justin Bieber und Drake: Die Gewinner der American Music Awards 2016

vom

Die US-Sängerin Ariana Grande ist „Künstlerin des Jahres“. Prince wurde mit dem Soundtrack „Purple Rain“ posthum geehrt.

Los Angeles | Die amerikanische Sängerin Ariana Grande (23, „Dangerous Woman“) hat den American Music Award in der Königskategorie gewonnen. Grande nahm am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles den Preis als „Künstler des Jahres“ entgegen. Sie setzte sich damit gegen Justin Bieber, Selena Gomez, Rihanna und Carrie Underwood durch. Über die Gewinner stimmten Fans im Internet ab.

Doch zahlenmäßig räumten zwei Kanadier ab: Pop-Star Justin Bieber, der von einem Auftritt bei seiner Konzert-Tour in Europa nach Los Angeles geschaltet wurde, holte vier Preise, als bester Pop/Rock-Sänger, für das Album „Purpose“, den Song „Love Yourself“ und das Video für „Sorry“.

Der kanadische Rapper Drake gewann in der Sparte Rap/Hip-Hop die Preise als bester Künstler, für sein Album „Views“, den Song „Hotline Bling“ und im Zusammenspiel mit Rihanna die Trophäe für den Soul/R&B-Song „Work“. Rihanna holte zwei weitere Preise, als beliebteste Soul/R&B-Sängerin und für ihr Album „Anti“.

Das US-Musikerduo Twenty One Pilots wurde zur beliebtesten Pop/Rock-Band und als Alternativ-Rock-Künstler gekürt. Selena Gomez bedankte sich mit ergreifenden Worten, als sie den Preis als beste Pop/Rock-Sängerin entgegennahm. Sie sei innerlich total zerbrochen gewesen und hätte einfach anhalten müssen, sagte Gomez mit Blick auf abgesagte Konzerte und eine Auszeit, um sich auf ihre Gesundheit zu konzentrieren. „Ihr seid so verdammt loyal“, bedankte sie sich bei ihren Fans.

Zu Tränen gerührt stand Tyka Nelson, die Schwester des im April gestorbenen Sängers Prince, auf der Bühne. Sie nahm den posthum verliehenen Preis für den Soundtrack zu dem Film „Purple Rain“ (1984) entgegen. Im vorigen Jahr hatte Prince bei den American Music Awards noch selbst als Laudator auf der Bühne gestanden.

Die dreistündige Preisgala war mit Live-Auftritten von Stars wie Bruno Mars, Lady Gaga, John Legend, Green Day und Sting gespickt.

Viele nutzten die Bühne für politische Seitenhiebe auf den nächsten US-Präsidenten Donald Trump. US-Model Gigi Hadid, die mit dem Komödianten Jay Pharoah die Show moderierte, ahmte mit Grimassen und gespieltem Akzent Melania Trump nach. „No Trump, no KKK, no fascist USA!“, fügte die Punk-Rock-Band Green Day als Slogan in ihren Song „Bang Bang“ ein.

Die Gewinner im Überblick:

Künstler(in) des Jahres Ariana Grande
Zusammenarbeit des Jahres „Work From Home“, Fifth Harmony Featuring Ty Dolla $ign
Beliebtester Pop/Rock-Sänger Justin Bieber
Beliebteste Pop/Rock-Sängerin Selena Gomez
Beliebteste Pop/Rock-Band  Twenty One Pilots
Beliebtestes Pop/Rock-Album „Purpose“, Justin Bieber
Beliebtester Pop/Rock-Song „Love Yourself“, Justin Bieber
Beliebtester Country-Sänger Blake Shelton
Beliebteste Country-Sängerin Carrie Underwood
Beliebteste Country-Band Florida Georgia Line
Beliebtestes Country-Album „Storyteller“, Carrie Underwood
Beliebtester Country-Song „Humble And Kind“, Tim McGraw
Beliebtester Rap/Hip-Hop-Künstler Drake
Beliebtestes Rap/Hip-Hop-Album „Views“, Drake
Beliebtester Rap/Hip-Hop-Song „Hotline Bling“, Drake
Beliebtester Soul/R&B-Sänger Chris Brown
Beliebteste Soul/R&B-Sängerin Rihanna
Beliebtestes Soul/R&B-Album „Anti“, Rihanna
Beliebtester Soul/R&B-Song „Work“, Rihanna Featuring Drake
Beliebtester Alternativ-Rock-Künstler Twenty One Pilots
Beliebtester zeitgenössischer Künstler Adele
Beliebtester Latin-Sänger Enrique Iglesias
Beliebtester inspirierender Künstler Hillsong UNITED
Beliebtester Electronic Dance-Künstler The Chainsmokers
Neuentdeckung des Jahres Zayn
Soundtrack des Jahres „Purple Rain“, Prince
Tournee des Jahres Beyoncé
Video des Jahres Justin Bieber, „Sorry“
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erstellt am 21.Nov.2016 | 08:26 Uhr

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