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Kultur

09. Dezember 2016 | 16:39 Uhr

Literatur : Amsterdam im Fokus: «Das Haus der verlorenen Seelen»

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Der Amsterdamer Ermittler Pieter Posthumus befindet sich gerade in seiner Stammkneipe, als die Pensionswirtin Marloes hereinstürzt: Einer ihrer Gäste ist ermordet aufgefunden worden.

Der Tote war ein begnadeter Maler, der Kopien alter Meister anfertigte. Eines dieser Bilder erinnert Pieter an einen länger zurückliegenden rätselhaften Todesfall. Als er seine Vermutungen der Polizei mitteilt, wird Marloes als Tatverdächtige verhaftet. Pieter ist entsetzt und versucht zusammen mit seiner Freundin Anna, Marloes Unschuld zu beweisen.

Britta Bold, das Pseudonym eines deutsch-südafrikanischen Autorengespanns, bietet mit «Das Haus der verlorenen Seelen» den zweiten Roman mit dem ungewöhnlichen Ermittler Pieter Posthumus vom «Büro der einsamen Toten». Beide Autoren leben in Amsterdam, was sich deutlich in den liebevollen Milieuschilderungen der Stadt niederschlägt, der eigentliche Star des Buches. Die Krimihandlung wird hierdurch etwas in den Hintergrund gerückt, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.

- Britta Bolt: Das Haus der verlorenen Seelen, Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, 320 Seiten, 22,00 Euro, ISBN 978-3-455-40563-7.

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erstellt am 05.Jul.2016 | 13:23 Uhr

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