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Kindernachrichten

11. Dezember 2016 | 13:06 Uhr

Wirtschaft : Was ist los bei der Nospa?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kina-Reporter schauen im Gespräch mit Pressesprecher Burkhard Lauritzen hinter die Kulissen der Sparkasse.

Wenn man an Banken denkt, haben die meisten erst einmal gierige Kapitalisten im Kopf. Jedoch können Banken auch Gutes tun. Um darüber etwas zu erfahren, sind wir, die Kina-Reporter Ben, Holger und Niklas, in die Zentrale der Nord-Ostsee Sparkasse, kurz Nospa, in Flensburg eingeladen. In der Vorstandsetage der Bank sitzt Burkhard Lauritzen. Er ist der Presseprecher. Er möchte Antworten auf die Fragen geben, die die Nachwuchs-Journalisten mitgebracht haben.

Als erstes erzählt er den Reportern jedoch über die Geschichte der Sparkasse. Der erste Teilverband der Nospa wurde 1816 im Friedrichsberg in Schleswig gegründet und weitete sich ab 2003 zur heutigen Bank aus, die drei Lokalverbände beinhaltet. Dann informiert Herr Lauritzen uns über die Nospa-Stiftungen. Diese seien „etwas ganz Besonderes“.

Eine Stiftung ist eine Geldsumme, die der Stifter, in diesem Fall die Nospa, einem wohltätigen Zweck zur Verfügung stellt. Dabei dürfen nur die Erträge, also der Anteil, der jedes Jahr durch Zinsen dazukommt, an die Organisation oder den Zweck gespendet werden. Das Kapital, also das Anfangsgeld, bleibt dabei immer auf dem Konto. Dieses Kapital beträgt bei der Stiftung, die unter anderem den Scheersberg unterstützt, ungefähr 1,8 Millionen Euro. Eben diese Stiftung ist auch eine der ältesten in Deutschland, und existiert schon seit 1869. Die Summe der Stiftung klingt zwar gewaltig, jedoch geraten die Stiftungen immer mehr in Not, da die Zinsen im Moment sehr niedrig sind und dadurch kaum Erträge gespendet werden können.

Auch in der Bank selbst stehen zurzeit Veränderungen an. Die Nospa muss in den kommenden Jahren 70 bis 90 Arbeitsstellen abbauen. Herr Lauritzen sagt, das hänge unter anderem mit der Digitalisierung zusammen. Immer mehr Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte über das Internet ab, deshalb müssen in ländlichen Gegenden viele Filialen geschlossen werden.

Das Internet macht es aber auch möglich, dass in Zukunft vielleicht komplett ohne Bargeld bezahlt wird. Was sagt Herr Lauritzen dazu? „Ich finde das super. Ich hasse Bargeld. Ich finde das total unpraktisch.“ Zum Abschluss wird noch ein Foto geschossen, und beim Hinausgehen entsteht ein kleines Selfie für Instagram.

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erstellt am 30.Okt.2016 | 17:15 Uhr

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