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Kindernachrichten

07. Dezember 2016 | 09:34 Uhr

Umwelt : Was damals in Tschernobyl geschah

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein trauriger Jahrestag ist heute: Vor genau 30 Jahren gab es ein schlimmes Unglücki in einem Atomkraftwerk.

Das Unglück passierte mehr als 1000 Kilometer von uns entfernt. Trotzdem waren die Menschen vor 30 Jahren auch in Deutschland sehr besorgt. Fußballspiele wurden abgesagt, Freibäder und Spielplätze gesperrt. Was war denn bloß passiert? Die Aufregung hatte mit einem Unfall in einem Atomkraftwerk zu tun.

In solchen Kraftwerken wird Strom hergestellt. Das Unglück geschah in der Nacht zum 26. April 1986, also an diesem Dienstag vor 30 Jahren. Ein Test geriet außer Kontrolle und es gab Explosionen.

Der Name des Kraftwerks und des Unglücksortes ist noch heute sehr bekannt: Tschernobyl. Die Anlage gehörte zur Sowjetunion. Das war damals ein großer Staat. Heute gibt es die Sowjetunion nicht mehr. Das stillgelegte Kraftwerk liegt im Land Ukraine in Osteuropa. Durch die Explosionen wurde vor 30 Jahren gefährliche Strahlung freigesetzt. Tausende Menschen im Umkreis mussten ihre Häuser verlassen. Viele kamen ums Leben.

Doch nicht nur in dieser Region waren Menschen betroffen. Selbst in Deutschland ließ sich die giftige Strahlung messen. Auch wenn sie nicht so stark war wie in der Nähe des Kraftwerkes. Wie gefährlich die Strahlung war, wusste man damals noch nicht genau. Auch deshalb machten sich viele Leute Sorgen.

Ein Problem der gefährlichen Strahlung ist: Sie verschwindet extrem langsam. In der Region rund um das Kraftwerk in der Ukraine lebt auch noch kaum jemand. Um die Umgebung zu schützen, bauen Fachleute seit ein paar Jahren eine dicke Hülle um die Anlage.

Für Atomkraftwerke, die in Betrieb sind, gelten strenge Regeln. So soll verhindert werden, dass gefährliche Strahlung nach außen dringt.

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erstellt am 26.Apr.2016 | 01:25 Uhr

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