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Kindernachrichten

11. Dezember 2016 | 09:14 Uhr

Umwelt : Viel Arbeit nach dem Sturm

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Melissa hofft, dass ihr Heimatort irgendwann wieder so aussieht wie vor dem Unwetter.

Vor sieben Wochen fegte ein Wirbelsturm über Haiti hinweg. Der Hurrikan zerstörte in dem Inselstaat viele Häuser, darunter Hunderte Schulen. Straßen und Felder wurden überflutet. Viele Menschen kamen in Haiti ums Leben.

Der Inselstaat liegt im Atlantik. Auf einer Landkarte findest du ihn nicht allzu weit von der Ostküste des Landes USA entfernt. Seit dem Wirbelsturm versuchen die Bewohner und Helfer, die verwüsteten Städte wieder aufzubauen. Doch das dauert.

Das Mädchen Melissa lebt in einem Ort im Südwesten Haitis. „Es geht uns ein wenig besser als direkt nach dem Hurrikan“, sagte Melissa zu Mitarbeitern der Kindernothilfe. „Unser Haus wurde stark beschädigt. Der Wind hat das ganze Dach weggerissen.“ Später habe ihre Mutter eine Plane bekommen, um diese über das Haus zu spannen.

Vor Kurzem berichteten Fachleute: Mehr als eine halbe Million Kinder in Haiti brauche noch Hilfe – so wie Melissa. Das Mädchen ist acht Jahre alt.

Melissa hofft, dass ihr Ort irgendwann wieder so aussieht wie früher. „Es liegen überall immer noch die Steine und Trümmer von den beschädigten Häusern herum“, erzählte das Mädchen. „Aber die umgerissenen Bäume sind von der Straße verschwunden.“ In letzter Zeit tauchten auch Politiker in den betroffenen Gebieten auf. Sie schauten sich die Schäden an und machten den Menschen Mut. So versuchten sie außerdem, die Leute von sich zu überzeugen. Denn an diesem Sonntag stand in Haiti die Wahl des Präsidenten an.

Wegen des Wirbelsturms war die Abstimmung verschoben worden. Nun stimmten die Menschen in Haiti ab. Mit den ersten Ergebnissen rechnen Fachleute jedoch erst Anfang Dezember.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 01:54 Uhr

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